Gestern berichtete die Süddeutsche:
… In seinem jüngsten Vermerk zur Strategie gegen die Finanzierung von Terrortaten stellt der EU-Beauftragte Gilles de Kerchove fest, neue Zahlungsmethoden und alternative Überweisungssysteme seien anfällig für die Finanzierung terroristischer Aktivitäten. …
… “Außerdem wurden 2006 schätzungsweise über eine Milliarde US- Dollar für Waren und Dienstleistungen in digitalen beziehungsweise virtuellen Gemeinschaften (z.B. secondlife.com) ausgegeben”, heißt es in de Kerchoves 19-seitigem Papier.
Ein sehr großes Potential der Geldwäsche bergen neue und wenig kontrollierte Zahlungssysteme, so heiß es weiter.
Gut, das die Diskussionen endlich ernst genommen werden und auf den Tisch kommen. Dadurch wird die Relevanz deutlicher, auf die wir uns zubewegen. Im übrigen wiesen wir bereits am 14. Januar 2007 auf die Problematik der Geldwäsche in Virtuellen Welten hin. Wann werden wohl die Finanzämter aufwachen?





