This is NOT an offical website of Linden Reseach Inc. and NOT the official Second Life®. Second Life® and Linden Lab® are registered trademarks of Linden Research Inc. No infringement is intended. (0-h)
Dies ist keine offizielle Webseite von Linden Reseach Inc. und nicht Second Life®. Second Life® and Linden Lab® sind registrierte Marken der Linden Research Inc. Es sind keinerlei Markenrechtsverletzungen beabsichtigt.
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Durch die weltweite Vernetzung mit immer besseren technischen Systemen ist eine Reise in andere Kulturen wesentlich einfacher geworden. Natürlich ist der Besuch anderer Kulturräume beispielsweise mittels virtueller Welten wie Second Life nicht die erste Wahl, aber für die meisten Menschen die möglichste. In dem Google Talk Turning Cyberspace into Sacred Space wurde das eingehend erläutert.
Die unabhängige NPO (Non Profit Organisation) Carnegie Council - The Voice for Ethics in International Policy konferierte ende Januar 2009 über den Islam in virtuellen Welten.
Ein Jahr lang untersuchten Joshua S. Fouts und Rita J. King die Islamische Community in Second Life. Das 88 minütige Video von der Konferenz findet man hier.
Rita King stellt denn auch einen interessanten Aspekt virtueller Welten heraus:
"Belief systems overlap now in ways that would have been unthinkable millennia ago when many of the conflicting ideas still governing human behavior today were created, but immersive virtual environments offer the perfect medium for assessment of concepts of self and community. It is not just a good medium, passable amid a sea of other equally effective options. It is the perfect medium, at least as an initial training ground to teach the digital culture how to engage in difficult and sensitive conversations involving real-world challenges in the complete absence of any possibility of physical violence or even any trace of intimidation. Additionally, virtual environments offer a deeper level of candor, which is necessary for true understanding." Quelle und weitere Infos
Die oft heiklen Themen wie islamische Rechtsfragen, Vergewaltigung, Wahrnehmungen über die Entwicklung der muslimischen Bruderschaft, die Redefreiheit, Frauen, den Konflikt im Gaza-Streifen und der Krieg im Irak, können in einer virtuellen Umgebung wesentlich entspannter angegangen werden als wie in physischen Meetings oder gar Demos.
In virtuellen Welten braucht keiner Angst um seine körperliche Gesundheit zu haben (Gewalt). "Ich hau dir gleich auf die Mütze" entlockt allenfalls ein virtuelles Lächeln .
Es bleibt spannend zu beobachten welche Auswirkungen virtuelle Welten auf die Kulturen der Welt noch ausüben werden. Wir nennen es Kulturemergenz.
In Second Life gibt es eine entsprechende Gruppe mit über 120 Mitgliedern: SL Group: Understanding Islam
Understanding Islam through Virtual Worlds: Collaboration, Culture and Community
Rita King: Creativity in Second Life
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Kommentar
von
Andreas Mertens [5. Februar 2009, 20:46]
Wau! Super Artikel. Danke! Das zeigt doch mal ein richtig gutes Anwendungsbeispiel, wie kuturelle Kontexte durch Virtuelle Welten aufgespannt werden!
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