This is NOT an offical website of Linden Reseach Inc. and NOT the official Second Life®. Second Life® and Linden Lab® are registered trademarks of Linden Research Inc. No infringement is intended. (0-h)
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30 Millionen Euro hat das neue, virtuelle ZDF-Nachrichtenstudio gekostet. Ist das jetzt gar nicht echt? Weil man es nicht anfassen kann? Witzig irgendwie, dass die Diskussion irgendwie an die Second Life-Diskussion von damals errinnert. Kontrovers wird über das virtuelle Studio gesprochen. Hier ein Kommentar auf dem YOuTube-Channel von Dokufraggle:
Jetzt mal ehrlich. Warum muss denn das Fernsehen immer schlechter werden? Es verdummt immer mehr. Das neue Studio sieht soo schlecht aus. Voll hässlich. Schlechteste Nachrichten auf der ganzen Welt. Wirkt auch gar nicht seriös. Wie das Volk der Maya schon sagte: 2012 ist der Weltuntergang
Dieses Kommentar stammt von dem YouTube-Channel von Dokufraggle, der durch 1.0-Denken punktet, weil man die Videos nicht einbetten darf:
Hier ein YouTube-Video dazu direkt aus dem ZDF-Channel:
Interessant sind in dem Video zwei Sätze, die nicht weiter kommentiere:
... uns hilft, Nachrichten begreifbarer zu machen ..
und
.... sehr viel mehr Spaß machen, als bisher, um die Nachrichten zu verkaufen ...
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[ # 43285 ]
Kommentar
von
Kai Ludwig [30. Juli 2009, 07:37]
Cooler Spielkram. Für das eigentliche Ziel der inhaltlichen Nachrichtenübermittlung allerdings völlig überflüssig.
Offensichtlich aber auch für den anders nicht mehr zum Zusehen zu motivierenden bildzeitungsniveauangepassten Fernsehzuschauer inzwischen Pflicht.
Im Studio bewegt sich der Moderator wie ein Dinosaurier, der noch nicht gemerkt hat, dass er ausgestorben ist. Der ganze Aufwand wird nämlich nur noch betrieben, weil man ja eine Person in die ganzen Daten einbetten will/muss. Warum eigentlich, wenn es doch eigentlich nur um Inhalte geht?
Der nächste Schritt wird dann wohl komplett in ein virtuelles Studio in SL, OS oder irgendeiner anderern VR-Software führen.
Man braucht dafür auch keine 30 Millionen Euro mehr für die ganze überflüssige Studioausstattung, sondern kann gleich für ein zehntel der Kosten eine Live-Machinima-ähnliche Newsvariante durchziehen.
Grüße,
Kai.
[ # 43287 ]
Kommentar
von
Kai Ludwig [30. Juli 2009, 07:45]
Kleiner Nachtrag:
Ich glaube aus der Mimik, der Tonlage und der Körpersprache kann man sehen, dass der Moderator unter extrem starken Streß steht. Und da er sicherlich nicht dumm ist, glaube ich auch, das er weiss, daß er als Dinosaurier in der grünen Hölle auf Dauer fast keine Überlebenschance hat und sein Berufsstand in den nächsten 20 Jahren aus den Studios verschwindet.
Der macht das jetzt noch bis zur Rente, weil er keine andere Wahl hat. Aber Spaß macht ihm dass sicher nicht, dass kann man zwischen den Zeilen sehr deutlich heraushören.
Grüße,
Kai.
[ # 43307 ]
Kommentar
von
Michael Wald [30. Juli 2009, 11:44]
und irgendwann werden dann maschinen nur noch über maschinen berichten?
[ # 43308 ]
Kommentar
von
Andreas Mertens [30. Juli 2009, 11:44]
Irgendwie musste ich jetzt an Max Headroom denken:
[ # 43388 ]
Kommentar
von
Xaver Odell [31. Juli 2009, 10:44]
[quote]Im Studio bewegt sich der Moderator wie ein Dinosaurier, der noch nicht gemerkt hat, dass er ausgestorben ist. Der ganze Aufwand wird nämlich nur noch betrieben, weil man ja eine Person in die ganzen Daten einbetten will/muss. Warum eigentlich, wenn es doch eigentlich nur um Inhalte geht?
Der nächste Schritt wird dann wohl komplett in ein virtuelles Studio in SL, OS oder irgendeiner anderern VR-Software führen.[/quote]
Sehe ich nicht ganz so, gewisse Dinge werden sich niemals auf Dauer erfolgreich “virtualisieren” lassen. Ein virtuelles Studio mit Avataren die ein wenig “herumzappeln”, wäre vielleicht ein oder zweimal ein running Gag, wirkt aber danach eher wie Puppen in der Muppetshow ohne die gewisse Seriösität, die ein Nachrichtensprecher rüberbringen muss. Bei aller Liebe zur Automatisierung und Kostensenkung, irgendwann ist immer ein Grad an Optmimierung erreicht, nach der ein Angebot nur noch künstlich und verbittert kommerziell wirkt. Siehe automatisiertes Outbound Telefonmarketing. (Sie – haben – drei – grüne – Bananen – bestellt. Wählen – Sie…) Selbst Outbound Telefonmarketing über Callcenter hat nur sehr mäßigen Erfolg.
Zum Studio selbst. Vom Design her finde ich es persönlich gar nicht so schlecht. Was ich mich allerdings dabei Frage ist: Wo ist da der Minimalismus? Wenn sich dies eine private TV Anstalt gönnt, habe ich kein Problem damit. Aber nicht, wenn die GEZ auf der einen Seite verlautbart, man habe zu geringe Einnahmen um die “Grundsicherung an Informationen” zu gewährleisten und auf der anderen Seite wird die Zwangsabgabe mit vollen Händen wieder rausgeschleudert. Dann soll sich der ZDF bitteschön privatisieren.
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