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[ # ] Arbeitskreis E-Learning in Second Life, 3. Termin
August 14th, 2009, 22:38 von twuertz unter E-Learning, InWorld, Veranstaltungen

Der gestrige Arbeitskreis stand ganz im Zeichen der Biologie. Der Mediziner Tobias Neisecke von YOUIN3D eröffnete mit einem Vortrag, wie die heutige Medizin den Vorteil vitueller Welten nutzt.

01-AK03

Dabei reicht die Palette vom chirurgischen Eingriff, über die Koordination der Rettungsmaßnahmen bei Katastrophen, bis hin zur ärztlichen Onlinebetreuung für Patienten in Gebieten mit mangelhafter Infrastruktur. Breitgefächerte Anwendungen, genauso breit wie das Spektrum der Medizin an sich.

08-neisecke-im-vordergrund

Im Anschluss teleportierten wir uns auf Genome Island, wo wir in kleinen Gruppen kurz die verschiedenen Bereiche der Insel erkundeten. Dann liefen wir gemeinsam die einzelnen Bereiche ab, und jene, die ihn erkundet hatten, stellten ihn kurz vor.

09-avatare-im-kreis

Wir stellten fest, dass es einen Unterschied zwischen Genome Island und dem Swiss Projekt gibt, und überlegten, worin genau die Unterschiede bestehen, und was diese Unterschiede für einen Einfluss auf das Lernen und auf den Lernenden haben.

12-AK03

So ist zum Beispiel das Swiss Projekt ideal für autodidaktische Lerner mit geringen Vorkenntnissen, auf Genome braucht man neben Vorkenntnissen noch den Zugriff auf „externes Wissen“ in Form von Literatur oder Lehrern. Weiterhin kann man einen Unterschied im „Endprodukt“ sehen. Bei Swiss Project können wir eher von einem Training sprechen, denn hier geht es darum, sich mit einer gefährlichen Situation vertraut zu machen, um dann im Ernstfall einen kühlen Kopf zu bewahren. Auf Genome ist das Endprodukt eher ein tiefer Einblick in die Gesetze und Regeln der Genetik.

11-avatare-in-blase-2

Darüber hinaus gibt es bei beiden Inseln meiner Ansicht nach einen Unterschied, wie die Immersion erreicht wird. Bei Swiss Project werden wir über die virtuellen Reize in eine Stress-Situation gezwungen. Auf Genome dagegen entsteht die Immersion dadurch, dass wir uns freiwillig in die Rolle von Forschern begeben. Es ist erst noch ein Gefühl, dass es eine aktive und eine passive Form der Immersion gibt. Aber vielleicht kann mir der nächste Arbeitskreis bei diesem Gedanken weiterhelfen...

12-avatare-vor-blase

Und vielen Dank noch ein Mal an Elina Hellmehl, die Praktikantin bei YOUin3D, von ihr sind die hübschen Bilder in diesem Artikel. Weitere liegen auf Picasa ;-)
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