Ich habe soeben einen sehr interessanten und fundierten Artikel über die Wirkungsweise virtueller Welten von Jürgen Fritz gelesen.
Im Artikel spricht Fritz zunächst die pauschalen Urteile über das Wirken von Computerspielen und virtuellen Welten an. Sehr ausführlich, sachlich und fundiert spricht er folgende psychologische Konzepte an, die dazu dienen, virtuelle Welten und deren Wirken wirklich zu verstehen:
- Transfer und Transformation (intra- und intermondial)
- Transferebenen (Fact-Ebene, Skripte)
- Formen des Transfers
- Transfer und Bewusstsein
- Bedingungen für Transfer
- Strukturelle Koppelung und Transfer
- Rahmungskompetenz
Dabei ist hervorzuheben, dass er eine leicht verständliche Sprache findet, sodass ihm auch der Laie folgen kann. Insgesamt stellt er ein Modell auf, durch das es endlich möglich wird, sachlich und sinnvoll Chancen und Risiken virtueller Welten auf wissenschaftlich anspruchsvollem Niveau zu diskutieren!
Hiermit danke ich Jürgen Fritz audrücklich für diese exzellente Arbeit. Ich lege diesen Artikel jeden wärmstens ans Herz, der sich ernsthaft mit der Wirkung virtueller Welten beschäftigt.
Nachtrag:
Offensichtlich ist das zugrundeliegende Werk schon älter und von 1997. Da frage ich mich, warum haben wir solch hanebüchenden Diskussionen haben, wenn schon vor 10 Jahren so gute Arbeiten geleistet wurden?






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