Die Computerwoche berichtet heute, dass Mark Kingdon, CEO von Linden Lab, den Durchbruch des 3D-Internet bis 2020 erwartet.
Mark Kingdon ist ehemaliger Partner von PricewaterhouseCoopers und übernahm 2008 als Nachfolger von Philip Rosedale das Ruder von Linden Lab.
Seit seinem Antritt besetzt Kingdon das Management mit neuen Managern, um Linden Lab als Global Player für das 3D-Internet vorzubereiten.
Als Ergebnis spürt man eine deutliche Verbesserung der Supportprozesse von Linden Lab, sowohl in den Antwortzeiten, als auch in der Unterstützung mehrerer Sprachen. Es ist zu bemerken, dass der Rollout einer Insel in Second Life, einem sog. Simulator, innerhalb von 24 Stunden abgewickelt ist. In 2007 musste man von der Bestellung einer Insel bis zur Bereitstellung 2-3 Wochen warten.
Die sehr vorsichtige Prognose, dass der Durchbruch des 3D-Internets bis 2020 zu erwarten ist, beruht vermutlich auf den vergangenen Erfahrungen, dass die 1.0-Medien in 2007 zunächst zu hohe Erwartungen schürten, um Second Life anschließend mit einem Medienbashing bzgl. der Pornographie zu kolportierten.
In Anbetracht der evidenten Konvergenzen aus den Bereichen OpenSimulator, Augmented Reality, Human Interfaces und dem mobilen Internet, sind wir wesentlich positiver gestimmt.Sagen wir spätestens 2015
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