
Liebe 3D Mitmachgemeinde,
der Arbeitskreis E-LEarning wird sich diesen Monat am 11.08.2011 ausnahmsweise von 20:00 bis 21:30 Uhr treffen!
Weiterhin ist es, um die Veranstaltung angemessen genießen zu können, unbedingt notwendig, den Viewer 2 zu verwenden!
Wie immer bitten wir um eine kurze Ankündigung, wenn ihr kommen wollt, damit wir uns schon mal auf Euch freuen können ;-)
treffpunkt ist der Hörsaal Aavameo:) auf der Kybernethik1
Thema: “Lösungsorientiertes Coaching” als Prozessorientiertes Lernszenario im Virtuellen 3D Raum
Vorgestellt wird ein Workshop, der erstmals im Mai 2011 in der Second Life
Gruppe “OnDialogue” gehalten wurde. Die Ideen vermitteln und zeigen
- wie und dass SL für Persönlichkeitsbildung genutzt werden kann
- wie webbasierte, interaktive Tools integriert werden können
- dass Workshopformat für SL gut geeignet ist
Referentin:Jutta Dierberg / Naomi Greenberg
Jutta Dierberg, studiert in Frankfurt/M., wohnhaft im Toggenburg, Schweiz
in RL als Ausbildnerin von Lerncoachs, Coach, Sozialberaterin.
Im WEB2.0 in informellen Lerngruppen Web-Philosophen)
in 3D Räumen im Bereich Storytelling, Playbacktheater, Improvisationstheater. Persönlichkeitsbildung,
Deutsch als Fremdsprache
Wir freuen uns auf Euch!
Teleport zur Kybernethik1
Wann und wo findet denn der AK statt?
Hallo Thomas,
danke für den Hinweis!
Der Arbeitskreis findet immer am zweiten Donnerstag eines Monats statt, im August also am 11.08.2011, diesmal ausnahmsweise um 20:00 Uhr.
Treffpunkt ist die Second Life Insel “Kybernethik1″
Ich habe den fehlenden Teleport oben im Artikel ergänzt.
Biste dabei?
Viele Grüße, Tobias
Übertragt Ihr das auch wieder auf U-Stream? Ich bin leider nur mit Netbook unterwegs.
Hallo Matthias!
Zum Stream kann ich leider noch nichts sagen, da ich an dem Tag von Berlin aus teilnehme, und noch nicht sagen kann, ob Andreas im Office ist.
Ich nehme den Vorschlag aber gerne auf :-)
Hallo Matthias,
Hallo Tobi,
kann ich auch noch nicht genau sagen, da ich ja die Woche volle Kanne in Frankfurt beim Kunden unterwegs bin …. LG, Andreas
gestern im Hangout kamen der geschätzte “Hausmeister” von KybernEthik und ich noch einmal auf meine präsentation zu sprechen. er bestätigte meinen eindruck, dass sie immer noch zu frontal konzipiert war und das langsame rezzen der folien hat auch nicht gerade zu einem dynamischen fluss beigetragen. doch was könnte die alternative sein ??
Eine Besonderheit im 3D-Raum ist ja die mögliche Bewegung. So altmodisch es klingt sind geführte Posterausstellungen eine gute Alternative. Die Agenda ist die räumliche Strecke, durch die Bewegung der Avatare ist die Aufmerksamkeit sicher. Jede Folie auf eine Pinwand und die Pinwandstrecke ablaufen. Und dann nicht erzählen sondern erstmal Assoziationen zur Pinwand sammeln.
Oder den Gesamtprozess des Coachings als Weg mit den Fragen als Wegpunkte gestalten.
Wären so spontane Ideen.
Leider war ich ja nicht beim AK dabei. Aber Tobi gab mir ein Briefing über den Begriff des “Lösungsorientierten Coachings”. Wenn ich es richtig verstanden habe, hilfst Du dem Klienten, seinen Standpunkt zu Ändern, sodass er neue Möglichkeiten, neue Ressourcen sehen kann, die er vorher nicht gesehen hat. Du veränderst also den Frame deines Klienten. Hier könnte ich mir folgende 3D-Interaktion vorstellen, um klar zu machen, was “Lösungsorientiertes Coaching” ist.
Setting A (Frame 1): Du stehst mir Avataren im Raum. Der Raum stellt Werkzeuge, Ressourcen zur Verfügung, sowie Einschränkungen für und gegen die Lösung des konkreten Problems in der Art: Finde mit deinem Avatar heraus, wie Du mit 3D-Objekt X dies oder das machen kannst. Idealerweise sollte das dann gar nicht gehen oder nur sehr sehr sehr schwer.
Diskussion: Nach der Erfahrung, dass das Problem nicht oder nur unter schweren Anstrengungen zu lösen ist, kann man fragen, was wäre, wenn man die Bedingungen des Raumes (Werkzeuge, Größe verändert). Natürlich hast du diese oder eine ähnliche Sache im “petto” … aehm im Inventar und rezzt diese Sache bzw. die Ressourcen.
Setting B (Frame 2): Die Avatare wiederholen den Lösungsversuch. Diesmal locker, flockig, einfach, weil neues Frame mit neuen Ressoucen, Constrains und Bedingungen, die verändert wurden.
nur so als …. zwischendurch-idee… eine andere Alternative wäre, dass Du einen Raum hast und das Problem mit den Werkzeugen im Raum nicht lösbar ist, außerhalb es Raumes liegt aber “zufällig” das Werkzeug, dass du entdeckst und dann in den Raum bringst!
lg, Andreas
Wenn ich online und systemisch arbeite, nutze ich LPScocoon (siehe Link). Die Frage wie ein 3D-Raumsetting für einen anderen Coachingprozess aussehen könnte ist extrem spannend.
Positionsbestimmungen im Raum, Wege, Ziele, Alternativen, Hindernisse all das lässt sich angemessen abbilden.
Auch Atmosphäre und bewusst gestaltete 3D-”Wohlfühl”-Ambiente leisten bestimmt gute Dienste.
Ich habe zwar noch nicht mit LPScocoon gearbeitet. Aber den Ansatz hatten wir bereits 2008 auf dem Radar, da wurde da, wurde dieses Online-Coaching mit einem Innovationspreis ausgezeichnet.
Was mich bei der ganzen “Coaching-Sache” manchmal etwas beunruhigt ist, dass es scheinbar keine Grenzziehung bzw. eine Schnittstelle zwischen Coaching und Therapie gibt, bzw. einen “definierten” Weg vom Coaching zur Therapie bzw. von der Therapie zum Coaching. Zumindest ist mir da nichts bekannt, Euch?
Ich behandle das für mich als Coach persönlich wie folgt: Ich bin mir meiner Grenzen, Möglichkeiten und Fähigkeiten als Coach bewusst. Sobald ich merke, dass es darüber hinaus geht, baue ich eine Brücke zur Therapie, idealerweise mit einer konkreten Empfehlung, sodass direkte Anschlussstrukturen geschaffen werden und der Klient nicht “in der Luft hängen” bleibt. Ich finde das sollte verpflichtender Bestandteil einer “Coaching-Ethik” sein.