Pia Piaggio in friedlicher Mission

Pia Piaggio in friedlicher Mission

Immer wieder bewegt die Frage nach dem sinnvollen Nutzen virtueller Welten die Gemüter. Die technischen Möglichkeiten des Web 3D sind jung; als Gesellschaft stehen wir ihnen insgesamt ein wenig ratlos gegenüber – ein normales Gefühl, wenn etwas gerade erst entsteht. In einer solchen Zeit gilt es, die möglichen Anwendungen zu entdecken und auszuloten.

Pia Piaggio in friedlicher Mission

„Und was schauen wir uns heute dazu an?“, will Pia Piaggio wissen. Also hier sind wir im Herzen des Projekts Four Bridges gelandet. Wie man der Website entnehmen kann, ist es eine virtuelle Gemeinschaft, die auf vier Prinzipien fußt: Respekt vor der Natur, universelle Menschenrechte, ökonomische und soziale Gerechtigkeit.

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Pia Piaggio geht aufs College


Pia Piaggio geht aufs Vassar College

Eigentlich wollte ich mit Pia die Linden Lab Balloon Tour machen. Da gab es jedoch leider nichts zu sehen, weil das Script nicht funktionierte und der Ballon gar nicht erst startete(!). Eigentlich wollte Pia dann die Sixtinische Kapelle besichtigen. Und bekam nicht nur diese zu Gesicht sondern erhielt einen umfassenden Eindruck einer amerikanischen Elitehochschule.


Pia Piaggio geht aufs Vassar College

Das Vassar College ist unter anderem auf den Bereich Kunst spezialisiert. Es liegt in Poughkeepsie in der Nähe von New York und wurde schon von Berühmtheiten wie Jacqueline Kennedy Onassis oder auch Jane Fonda besucht, wie man hier nachlesen kann. Es genießt ein ähnliches Ansehen wie Harvard, Princeton oder Yale. [Weiterlesen...]

Pia Piaggio im Auge des Sturms


001_StormEye

Im Second Life® gibt es eine Menge an Kunst, angefangen bei Museen über Galerien und Ausstellungen bis hin zu einzelnen, mitunter temporären Projekten. Vielfach suchen die Künstler nach rein virtuellen Ausdrucksformen, das heißt also, sie experimentieren mit Werken, die allein im virtuellen Raum entstehen können und in der wirklichen Welt nicht realisierbar wären. Begriffe wie Interaktivität und Immersion spielen dabei eine wichtige Rolle, sind dies doch letztendlich die fundamentalen Merkmale einer virtuellen Welt. Die Installation StormEye ist dafür ein sehr gutes Beispiel.


002_Besichtigung in vier Schritten

„Wieso meinst du?“, hakt Pia bei dieser meiner Behauptung nach. Naja, ich sage mal, das wird die Pia gleich schon selbst erleben. Einleitend möchte ich noch herausstellen, wie überaus angenehm eindeutig und klar die gesamte Projektgestaltung ist. Auf der Sim von StormEye ist nichts überflüssig und gleichzeitig werden die Notwendigkeiten, dem Besucher ein eindrückliches Erlebnis zu verschaffen, mit großem Respekt beachtet. „Du meinst zum Beispiel diese Anweisung zur Ausstellungsbesichtigung in vier Schritten“, mutmaßt Pia und damit liegt sie genau richtig. Der Eingangsbereich ist so hervorragend gestaltet, wie ich es bisher noch nirgendwo gesehen habe. Er ist absolut reduziert und dennoch mit allem Wichtigen ausgestattet. „Das stimmt. Und tatsächlich lenkt hier mal nichts von dem ab, worum es eigentlich geht“, fügt Pia Piaggio hinzu und lässt ihren Blick über die rote weiche Weite schweifen, die übrigens ursprünglich eine Makro-Blütenfotografie ist.

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Pia Piaggio auf Caerleon Isle


Pia Piaggio auf Caerleon Isle

Noch bis Ende Juli gibt es auf Caerleon Isle die Ausstellung The Environmental Fluidity Collaborative Project zu sehen. Wie der Name schon sagt, geht es um fließende oder sich bewegende virtuelle Umgebungen und Objekte.


Pia Piaggio auf Caerleon Isle

Caerleon Isle wurde seinerzeit von Gary Zabel aka Georg Janick, einem Philosophiedozenten an der University of Massachusetts in Boston, gegründet. Derzeit arbeiten sieben Künstler an diesem Projekt und nutzen die virtuellen räumlichen Möglichkeiten von Caerleon ergänzend zu ihren eigenen realen Ateliers.


Pia Piaggio auf Caerleon Isle

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Pia Piaggio in Arcachon


Pia Piaggio in Arcachon

In Erinnerung an einen schon lange vergangenen Sommerurlaub reise ich heute via Pia Piaggio nach Arcachon. Draußen brüllt die Hitze und mir ist nach ein wenig Erholung in diesem französischen Küstenstädtchen am Atlantik, das mir seinerzeit so gut gefiel.


Pia Piaggio in Arcachon

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LoveMachine revolutioniert den Arbeitsmarkt

Man stelle sich ein Unternehmen vor, bei dem man sofort Arbeit findet und diese ohne ein aufwändiges Bewerbungsverfahren sofort beginnen kann. Einen Arbeitgeber, der die Aufgaben an jene verteilt, die sie erledigen können ohne dabei viel Zampano um die Rahmenbedingungen zu machen. Eine Firma, die weitgehend von allen Teilen ihres Ganzen geleitet wird. Und ein Vergütungssystem, das allein von der eigenen Leistung der einzelnen Mitglieder abhängt und von jenen sogar festgelegt wird. Das alles hört sich einfach ultramodern an und tatsächlich sind es genau jene Ideen, die Philip Rosedale mit seinem Kumpanen Ryan sukzessive ausarbeitet.

Noch im November konnte man nur munkeln, was der Gründer des Second Life ™ mit seinem neuen Projekt „LoveMachine“ vorhatte. Case Schnabel verriet in seinem Weblog, dass LoveMachine eigentlich ein System innerhalb Linden Lab ist, mit dem die Kollegen ihre geleisteten Arbeiten untereinander bewerten und dadurch kollektiv über Bonuszahlungen bestimmen können. Jetzt ist raus, dass Rosedales neues Unternehmen dieses Konzept ebenfalls für andere Firmen interessant machen will.

Auf der Website von LoveMachine findet man mittlerweile einige Informationen dazu. Demnach sind drei Projekte geplant: “Work”, wo Software entwickelt wird, mit deren Hilfe Unternehmen besser und schneller arbeiten können, „Money“, was ein digitaler Ersatz für weltweite Währungen sein soll, und „Brain“, das der Frage nachgeht, ob 10.000 Computer zu einer Person werden können. Realisiert wird bisher allein das erste Projekt „Work“.

Dabei geht man mit gutem Beispiel voran und zieht „Work“ genauso auf, wie man es später an Kunden verkaufen will. Geschaffen werden völlig neuartige Arbeitsstrukturen, die laut Rosedale Spaß machen, den Geldbeutel füllen und noch zudem die Welt retten. Hört sich absolut toll an. Realisiert wird es mithilfe einer Jobliste, in der die für notwendig betrachteten Arbeiten im Bereich Softwareentwicklung ausgeschrieben sind und wo sich dann alle Interessierten unter Angabe ihrer Honorarforderung eintragen können, um den Job zu erledigen. So können die Aufgaben schnell und effizient abgearbeitet werden; ein Vorteil, der in traditionellen Softwarefirmen nicht unbedingt gegeben ist.

Der Unternehmensphilosophie von „LoveMachine“ fehlen weitgehend hierarchische Strukturen. Entscheidend sind allein Resultate. Erweist man sich als zuverlässiger Mitarbeiter, wird man zunehmend mit Aufgaben betraut und bei kollektiv gut bewerteten Leistungen steigt dann über ein Bonussystem das Einkommen. Für Rosedale ist dies eine perfekte Methode, Angebot und Nachfrage zum Beispiel im Bereich der Softwareentwicklung optimal auszunutzen.

Allerdings gibt es dazu auch schon kritische Stimmen. Demnach verdient dabei einzig die Unternehmensleitung viel Geld, während der Großteil der Mitarbeiter mit Kleinbeträgen abgefunden wird. Enorm sind die Ersparnisse, wenn statt Arbeitsverträgen Jobs an Freelancer vergeben werden und wenn statt Büroräumen mit entsprechender Ausstattung nur eine Plattform im Internet zur Verfügung stehen muss, um Aufträge abzuwickeln. Wie sich die Gewinne innerhalb des Teams verteilen, ist hier dargestellt, wobei sicherlich zu berücksichtigen ist, dass dieses Projekt erst seit etwa drei Monaten läuft und sich das Bonussystem bisweilen dementsprechend wenig ausbilden konnte.

Die Shakespeare Company im neuen Gewand

Die ehemalige SL Shakespeare Company (SLSC) nennt sich ab jetzt Metaverse Shakespeare Company (MSC) und wartet mit einigen Neuerungen auf. Noch unter dem alten Namen zeigte die virtuelle Schauspieltruppe in 2009 aus der Produktionsreihe „Twelfth Night“ den ersten Akt. Ab jetzt führt sie die Reihe unter dem neuen Namen MSC fort.


Die Shakespeare Company im neuen Gewand

Das aktuelle Stück heißt „Twelfth Night, Act 2 – As you will it!“ und interpretiert Shakespeare auf eine moderne, der virtuellen Bühne angepassten Weise. Dahinter steckt eine feste Schauspieltruppe und die künstlerische Direktorin Ina Centaur. Das Konzept hört sich spannend an: Gestartet wird mit einer Basis-Interpretation, die dann im Laufe der Aufführungen variiert wird. Hinzu kommen allerlei technische Raffinessen, die das virtuelle Theatererlebnis bereichern sollen. So zum Beispiel virtuelle Illusionen oder Prim basierte automatische Darstellungen.


Die Shakespeare Company im neuen Gewand

Desweiteren wird erstmals das Konzept eines „crowdsourced interactive set design“ vorgestellt, das dem Publikum erlauben soll, während der Vorstellung eigene Botschaften auf der „City Wall of Illyria“ in die Darbietung einzubringen. Die Aufführungen finden im SL Globe Theatre statt, das sich über 4 Sims erstreckt und mit erheblicher Kapazität aufwartet. Untertitel werden in diversen Sprachen angeboten, unter anderem in Esperanto.


Die Shakespeare Company im neuen Gewand

Bei diesem Angebot gibt es wohl keinen Grund mehr, das Werk von Shakespeare nicht kennenzulernen oder auch wiederzuentdecken. Jeden Donnerstag um 6 PM SLT und jeden Sonntag um 1 PM SLT finden die Aufführungen statt und sind kostenlos, mit Ausnahme der VIP-Veranstaltungen, die jeweils am letzten Donnerstag und Sonntag eines jeden Monats stattfinden.

Landmarke Metaverse Shakespear Company im SL Globe Theatre

Pia Piaggio gerät ins Hotel Chelsea

Geplant war eigentlich ein ganz anderes Thema. Aber wie es manchmal so ist, platzt die Verabredung im letzten Moment und die Pia fragt mich leicht angeranzt: „So, und jetzt? Was sollen wir jetzt unternehmen?“

Gerade neulich, vor ein paar Tagen, habe ich meine Loseblattsammlung interessanter Orte im Second Life © als Altpapier entsorgt. Schließlich hat sich ja alles weiterentwickelt und, was spannende Projekte oder Sehenswürdigkeiten angeht, hat sich die interne Suchmaschine mächtig gemausert. Unter dem Reiter Showcase finden sich etliche Vorschläge, wo oder mit was man seine virtuelle Zeit verbringen kann.


Pia Piaggio

Meine Lieblingsrubrik sind die Hot Spots, wo besonders bemerkenswerte Locations aufgelistet sind, die natürlich ständig aktualisiert werden. Ein Vorschaubild und eine kurze Beschreibung geben einige Informationen zur Örtlichkeit, zu welcher ebenfalls ein Teleport angeboten wird. Tatsächlich kann man sich kaum entscheiden bei dem ganzen Angebot, das freilich nicht immer und in jedem Fall hält, was es verspricht. Heute fiel meine Wahl spontan auf das Hotel Chelsea, das laut Kurzinfo eine Nachbildung dieses historischen Hotels in New York sein soll.


Pia Piaggio

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Pia Piaggio geht fremd

Manchmal drängen die äußeren Umstände dazu, aus dem Gewohnten auszubrechen; alles Bekannte hinter sich zu lassen und in neue Gefilde aufzubrechen. So passiert es heute auch Pia Piaggio. Gewöhnlich lebt sie ihr virtuelles Dasein im guten alten Second Life TM und erkundet dort interessante Orte oder schaut sich spannende Projekte an. Aber die Konkurrenz schläft nicht und so kommt es, dass sie sich heute per HippoOpenSimViewer in eine andere virtuelle Welt einloggen wird.

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Auf ins Open Neuland

Es geht ins Open Neuland, das deutsche Grid vom Betreiber TalenRaspel virtual worlds Ltd. Erst im April dieses Jahres eröffnet, mausert es sich augenscheinlich zu einem Schmelztiegel von Baukunst, Kultur und Vergnügen. Unter der technischen Obhut von Kai Ludwig aka Internet Engineer (kurz I.E.) und Bayram Kansu aka Friendly Riddler, die das Kernteam von TalentRaspel bilden, geraten die Guglmänner und diverse andere Kunstschaffende so richtig in Fahrt. Das Open Neuland scheint derzeit ein Paradies für die Verwirklichung virtueller Projekte zu sein.

Date mit Yoster Allen

So jedenfalls sieht das Werner Clasen aka Yoster Allen, der dort seinen größten Traum realisieren kann. Im Second Life TM bereits hat er ein Zentrum für Zinnfiguren geschaffen, das die offizielle Repräsentanz des Historischen Zinnfigurenmuseums Goslar, des Deutschen Zinnfigurenmuseums Kulmbach/Plassenburg und der KLIO (Deutsche Gesellschaft der Freunde und Sammler kulturhistorischer Zinnfiguren e.V.) darstellt. Dieses eigenfinanzierte Projekt geriet dort jedoch aus Platz- und Geldmangel ins Stocken. Im Open Neuland will er es nun gemäß seines Gedankens einer ars cultura ausweiten.

Wahre Leidenschaften

Denn mindestens zwei Leidenschaften treiben Yoster Allen an: die Welt der in Zinn gegossenen Figuren und die großartige Epoche des Jugendstils. Was im ersten Moment als Gegensatz wirkt, will Yoster zu einer Einheit aus Kunst und Kunsthandwerk zusammenfügen. Heute nun feiert man im Open Neuland die Fertigstellung der Yosterburg, einer Nachbildung der realen Plassenburg , die nur mit der baufachlichen Hilfe von Roko Johin entstehen konnte. Pia ist dazu eingeladen. Und nicht nur das. Vorher bekommt sie sogar noch eine exklusive Führung über die Sim ars cultura respektive der Yosterburg.

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Pia reist durch OpenSim

Pia Piaggio reist durch OpenSim

Kleine Fortschritte vollziehen sich gemeinhin unbemerkt. Eine überinformierte Gesellschaft nimmt Entwicklungen normalerweise erst dann wahr, wenn die großen Schritte getan sind und sich ein fertiges, von lauter Vorteilen ausgezeichnetes Produkt entpuppt hat. So wird es wohl auch mit OpenSim geschehen. Die traditionellen Medien scheinen von dieser bahnbrechenden Entwicklung noch keinerlei Notiz zu nehmen. Aber wen wundert´s, hat die klassische Presse doch schon zu kämpfen mit den Informationen über die bekannteste virtuelle Welt, dem Second Life TM, und liefert diesbezüglich auch immer mal gern einen Kalauer.

Delikatessen contra Fast Food

Nun haben wir ja zum Glück irgendwann mal gelernt, dass neben dem Speiseplan, den uns die Presse auftischt, auch noch andere Gerichte existieren, die zum Kosten verleiten. Für die Genießer virtueller Welten bietet sich da derzeit das Thema OpenSim als Leckerbissen an. Besonders dann, wenn einem der Fraß von Linden Lab, der – laut Meinung einiger Residents – leider immer mehr zum metaversalen Fast Food verkümmert, einfach zum Halse heraus hängt.

Tischlein deck Dich

Demgegenüber lassen sich die Köche des OpenSim Projekts eine Köstlichkeit nach der anderen einfallen, um hungrige Gridmünder zu stopfen. So auch das unter virtuellen Gourmets schon hinlänglich bekannte Unternehmen TalentRaspel virtual world Ltd. Unermüdlich rührt man dort feinste Ingredienzien, gibt die exotischsten Gewürze dazu und erfindet die raffiniertesten Varianten des Zubereitungsprozesses. Heraus kommen dabei raffinierte virtuelle Tellergerichte, die für jeden Gaumen etwas bereithalten.

Vorspeisenteller Europa

Jedoch muss man auf Zack bleiben, um keine Kreation der Chefköche Kansu & Ludwig zu verpassen. Man scheint dort gemeinsam mit dem Küchenteam, das sich im Wesentlichen aus den Guglmännern (und Frauen!) zusammensetzt, nach dem Motto 24/7 zu werkeln. So entstand neben der umfangreichen Menükarte des OpenNeuland ebenfalls ein Snackangebot mit Namen WilderWesten.


002_Grid Wilder Westen

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