Gerade bin ich auf einen Blog aufmerksam geworden, der einen Artikel über die Verknüpfung der physischen mir der virtuellen Welt berichtet hat. Es geht dabei um Coca Cola World, einem Freizeitpark der gleichnamigen Getränkemarke. Hier gibt es einen Swimmingpool, Fussball- und Volleyballfelder, sowie allerhand actiongeladene Attraktionen. Der Clou dabei ist, dass jeder Besucher ein Armband erhält, dass einen Chip beherbergt, auf dem die Facebookdaten des Besuchers gespeichert sind. Mit Hilfe dieses Armbands werden die Aktivitäten des Besuchers erfasst, und an Facebook weitergegeben, wo sie dann auf der Profilseite veröffentlicht werden. Dazu gibt es noch die “Daumen hoch”-Funktion (“Like-it”), die Bewertungsfunktion, ob eine Attraktion toll war. Wie es genau geht seht ihr im folgenden Video. Ich sage erst mal: Ring frei für den ersten Schritt zur totalen Überwachung ;-)
Schurkencoder und ein beschädigter Smaragd
Ich fand ihn immer sehr sympatisch, den Secondlife Viewer mit dem grünen Logo. Mit Emerald konnte man sehen, wohin ein anderer Avatar gerade guckt, sich quer über eine Sim zu einem anderen Avatar teleportieren, und auch das Doppelklick-teleportieren innerhalb der Sichtweite auf einer Sim war möglich. Alles Standartfeatures des Clients, sehr nützlich bei Fortbildungen in der virtuellen Welt von Second Life.
Plötzlich ist der Emeraldviewer das Produkt von Schurkencodern. Er hat einen Code enthalten, der DDoS (Distributed Denial of Service) Attacken ausführt, und damit die Webseite von Hazim Gazov angreift. Hazim ist selbst Entwickler eines anderen Third Party Viewers, also ein Mitbewerber und heftiger Kritiker des Emerald Viewers.
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Eine Stellungnahme der Firma Modular Systems dazu befindet sich auf ihrem Blog, VWI rollt die ganze Sache sehr schön in deutscher Sprache auf.
SL Inside verweist dabei auf diese Quelle.
Auf der Liste der von Linden empfohlenen Viewern ist der grüne Smaragd jedenfalls nicht mehr zu finden, obwohl Modular Systems eine Umstrukturierung des Entwicklungsteams und der Software gestern ankündigte.
Der neue Viewer soll nun schnellstens auf http://EmeraldViewer.net zur Verfügung stehen, in der Hoffnung, wieder auf die Third Party Viewer List zu kommen. [Wenn der Link noch nicht geht, isses noch nicht so weit] ;-)
Back to the basics, back to the Lab….
Da ist der eine Artikel gerade fertig, da kann das Update schon geschrieben werden… ich sollte mehr twittern!
Wie gerade hier gelesen, meldet sich Philip Rosedale, also Philip Linden (ich glaub mittlerweile kennt jeder die zwei Identitäten), als Interim CEO, also Vorläufiger Geschäftsführer, zurück. Nun wissen wir genau, was “back to the basics” heisst….
Bin mal gespannt, ob meine nächste Überschrift “Sensation! Linden stellt 80 Ex-Mitarbeiter ein!” lautet :-D
Und nebenbei bemerkt geschieht dies nur, weil Mark Kingdon zurückgetreten ist….PRnews
R.I.P. Community trauert um die Lindens
Als direkte Reaktion auf Entlassung von ca. 100 Mitarbeitern der kalifornischen Firma Linden Lab wurde in Second Life ein Friedhof für die Avatare der Entlassenen eingerichtet. Hätte der Inselbetreiber auf die Pinup Bilder im Hintergrung verzichtet, hätte die Atmosphäre noch ein bisschen dichter werden können…
Ich behaupte, der Avatar mit dem Nachnamen “Linden” ist so etwas wie eine “Dienstkleidung” oder ein “Firmenwagen”, der nach Kündigung an die Firma zurückgegeben werden muss. Somit begleiten unsere Gedanken die Avatare auf dem Weg ins Datennirvana.
In diesem Artikel über die Kündigung wird Linden Lab als Gründer von “Sadville” bezeichnet, was nach ein Synonym für die Firmenlösung Second Enterprise zu sein scheint. Ein ziemlich passender Name für das, was von Linden Lab übrig geblieben ist…
Doch der spontane Besuch trauernder Residents und die Einrichtung dieser Gedenkstelle sind für sich genommen ein Ausdruck von Wertschätzung derer, die über die letzten Jahre mitgeholfen haben, die Welt von Second Life zu erschaffen. Wir wünschen allen Ex-Lindens nur das Beste für ihre Zukunft!
Link to the Graveyard
Marketingpotentiale des 3D – Internets
Die Marketingpotentiale virtueller 3D Welten haben sich, trotz verschiedener positiver Studien, noch nicht ganz herumgesprochen. Eine weitere Veranstaltung, die dem interessierten Besucher neue Märkte eröffnen wird, findet
statt.
Michael Schumann von der Second Interest AG wird 30 Minuten in die Thematik einführen, gefolgt von einer Fallstudie der Dresden Gallery.
Genauere Informationen über den Abend sowie den Link zur Anmeldung gibt es hier.
Und für all jene, die Wert auf noch umfangreichere Informationen legen, haben wir dieses Video angehängt:
SL-Community überrascht: Katrin nicht mehr im Boot von Linden Lab
soeben haben wir erfahren, dass Katrin Linden aka Katrin Janssen nicht mehr im Boot von Linden Lab ist. Katrin war seit Juni 2008 bei Linden Lab und übernahm zunächst das Management für die Community Gateways. Anschließend wurde Sie Country-Mangerin für Deutschland. Als Ansprechpartnerin für den deutschen Markt, insbesondere für die deutsche Community und Solution Provider baute Sie zuletzt das Projekt Germany in 3D auf und vereinte damit deutsche Angebote innerhalb Second Life’s auf einem Kontinent.
Insgesamt ist die Linden Lab Strategie sehr intransparent. Im März wurde in Amsterdam zwar ein Büro eröffnet, Aktivitäten konnten wir jedoch noch nicht vernehmen.
Eine offizielle Pressemitteilung bzgl. Katrin gibt es von Seiten Edelman, der vertretenden PR-Agentur, bisher noch nicht. Auch ist noch kein Nachfolger bekannt oder benannt, der künftig als Ansprechpartner für die deutsche Commnunity gelten soll.
Katrin als Metaverse Evangelist wird hoffentlich dem deutschen Markt erhalten bleiben.
TÜV Nord Gruppe, Fallstudie: ROI mit Second Life
In ihrer Fallstudie rechnet die TÜV knallhart durch, wie sich ein Invest in Second Life von 100.000 Euro in kürzester Zeit rechnet. 10 Sachverständige aus aller Welt für eine einizige Schulung einzufliegen kostet 27.000 Euro. In Second Life entfällt ein Großteil dieses Aufwands. Schon nach sieben Workshops in Second Life wurden die Durchschnittskosten für 52 Reisen mit je 2.100 Euro obsolet, insgesamt 108.500 Euro. Die Fallstudie dazu im PDF-Format ist hier.
Ich freue mich außerordentlich über diese hervorragende Arbeit der TUEV NORD Gruppe (Frank Boergner) und Büro X Media Lab (Hanno Tietgens).





