Google StreetView startet nun auch in Deutschland durch

Google überrumpelt laut Spiegel Online die deutschen Ministerinnen, die sich im Urlaub in der Sonne laben und den den Start des umstrittenen Projektes StreetView verpassen.

Viele Metropolen anderer Länder, wie London, Paris, San Francisco oder Madrid sind bereits via Google StreetView unter maps.google.de erreichbar. Mittels Google StreetView wird das Produkt GoogleMaps erweitert. Zieht man das oragenfarbene Männchen auf der Zoomleiste in eine Region, so verwandelt sich die Kartenansicht von GoogleMaps in eine Straßenansicht. Man kann regelrecht durch eine Großstadt via Computer fahren, virtuell versteht sich! [Weiterlesen...]

Google StreetView-Autos sammeln private WiFi-Daten

Wie in vielen Medien berichtet (tagesschau.de, schieb.de), sammelten die Google StreetView-Autos in der Vergangenheit auch private Daten von offenen WiFi-Netzwerken. Über das generell kritisch beäugte Projekt StreetView berichteten wir bereits öfters. Die aktuelle Panne wird es dem Projekt in Deutschland sicher nicht einfacher machen. Immerhin bestreitet Google die Panne in keinster Weise und nimmt im eigenen Blog Stellung dazu. Google bedauert diesen Vorfall und stoppt in Konsequenz nun jegliche Sammlung von WiFi-Daten mit den StreetView-Autos.

Die Könige der 1.0 Sozialisation

Wie kann eine Gesellschaft mit tausendjähriger Tradition und Kultur der Revolution 2.0 entgegenwirken?

Zensursula hat es vorgemacht, und die Chinesen kopieren dankbar und fleissig.

In deren Fall geht es aber nun nicht um Kinderpornogaphie, sondern um die moralischen Werte, die durch westliche Online Spiele und virtuelle Welten erschüttert werden, sowie um das Unterbinden von illegalen Geschäften, sagt die TAZ. Na,ja, der Vorwand ist einerlei, in beiden Fällen geht es einfach nur um Kontrolle und den Machterhalt im Anblick einer drohenden Gefahr mit schwer abschätzbarem Potential.

Das einzig Beruhigende, das die offizielle Diktatur in meinen Augen hat, ist: Man kann sich die Frage sparen “Wer hat die Vollpfosten gewählt?”, und es bleibt nur noch die Frage: “Was denken die, wie doof wir sind?”

“Ein Volk sollte nicht Angst vor dem Staat haben, sondern der Staat vor seinem Volk” V wie Vendetta

Australien zensiert Second Life

nicht nur in Deutschland ist das Thema Internet-Zensur mit #zensursula, der Piratenpartei und der SPD am kochen.

Aus Australien, erreichte uns gerade die erschreckende Nachricht, dass Second Life in Australien zensiert wird.

Der australische Architekt Per Pegler, war einer der Ersten und nutzte bereits im März 2007 den Vorläufer des 3D-Internets für sein Geschäft, um auf Troppo-Island seine Immobilien-Objekte zu visualisieren. Das wäre niederschmetternd für die künftige Immobilienbranche, die das 3D-Internet nutzen möchte. Von daher glauben wir nicht, dass eine solche Zensur bestand hat – wir hoffen es inständig!

Solange wünschen wir Per Pegler viel Glück und drücken die Daumen. Im Notfall hilft nur auswandern, allerdings ist das Thema Internetzensur nicht nur in Deutschland und Australien umgesetzt. Vielleicht ist es die Zeit für Piraten, die glücklicherweise international aufgestellt sind.

Nächster Meilenstein für das 3D-Internet

wie gestern mehrfach getweeted wurde, wird in Kürze der nächste Meilenstein für ein 3D-Internet gelegt. Unter dem Tweet “Opensim gets a currency system” wurde mehrfach auf das Interview mit dem mit OpenSimulator betriebenen Deep-Think-Betreiber Adam Frisby verwiesen.

Deep-Think soll das erste OpenSimulator GRID werden, dass ein Währungssystem implementiert. Allerdings berichtete CyberTech News bereits am 13. Januar, dass das OpenLife GRID eine PayPal Anbindung bekommen soll. Adam Frisby lässt in dem Interview ebenso durchscheinen, dass andere Service-Provider wie PayPal, Fatfoogoo, Paymo ein Payment-GateWay bekommen sollen.

Dieser Schritt ist mit Sicherheit einer der wesentlichen Treiber für ein 3D-Internet, dass es Linden Lab erschweren wird mit einer proprietären Währung standzuhalten. Insbesondere denkt die OpenSource-Community darüber nach, wie eine Währung im HyperGrid eingesetzt werden soll. Hier geht es um ein Transaktionssystem, dass gridunabhängig, also im HyperGrid, mit ein und dem selben Avatar genutzt werden kann. Die Ziele sind hoch gesteckt und noch nicht ganz umgesetzt.

Sollten wir allerdings den gridübergreifenden Single-Sign-On Universalavatar mit einem einheitlichen Währungssystem bekommen, dann sprechen wir tatsächlich von einer neuen Dimension! das Metaversum oder das 3D-Internet steht also unmittelbar vor der Tür, wenn auch die Tragweite nicht ganz abzuschätzen ist.

Next Generation: Die strategische Bedeutung von OpenSource für das 3D-Internet

Am 12.03. hatten wir zwei Vorträge im Startblock, das zentrale Themen war diesmal: The Next Generation – Die strategische Bedeutung von OpenSource für das 3D-Internet. Ein ausgewähltes Publikum von Interessierten aus den unterschiedlichen Industriezweigen und hochkarätige Experten tauschten sich nach den zwei Vorträgen beim Networking aus.

Hier die zwei Vorträge:

Die nächsten Veranstaltungen sind am 21. und 24.04. in Wiesbaden

  1. Selbstvermarktung im Web 2.0 – Personal Public relation 2.0
  2. Next Generation – Kosteneinsparungen durch den Einsatz virtueller Welten

Cyberkriminalität auf europäischen Polizeikongress

heise berichtet aktuell wie desolat in der Kriminalitätsbekämpfung auf EU-Ebene aussieht. U.a. war auf die Cyberspace-Kriminalität ein Top-Thema:

Bestätigt wurde Jansen indirekt auf einem anderen Panel über virtuelle Kriminalität und echte Cyberopfer von Michael Bartsch, Chef des “Competence Center Innere Sicherheit” bei T-Systems. “Nennen Sie mir Leute, die fit in Cyberwelten unterwegs sind und Zocker verfolgen können, wir stellen sie sofort ein.” Bartsch erklärte die Betrügereien in 3D-Welten und vor allem in Online-Gaming-Angeboten zu den aktuellen Problemen, vor denen weder Sperren noch Software schützen könne: “Die konventionellen Virenschutzprogramme sind am Ende.”

Second Life E-Commerce mit virtuellen Gütern im Focus bei Lindenlab

Noch im Oktober vergangenen Jahres wurde die E-Commerce Plattform SL Exchange umbenannt zu Xstreet SL. Nun gibt es weitere Neuigkeiten im Bereich E-Commerce und Second Life.

Wie im SL Blog zu lesen, übernimmt Linden Lab sowohl Xsreet SL als auch den Mitbewerber OnRez. Hierdurch zeigt sich wieder einmal, dass virtuelle Güter und Dienstleistungen ein wichtiger Teil der virtuellen Welt sind und auch zukünftig eine große Rolle spielen werden.

Bezogen auf die rechtliche Betrachtung virtueller Güter schreibt der Fachanwalt für IT- Recht und für Gewerblichen Rechtsschutz Thomas Stadler in seinem Blog aktuell mit Bezugnahme auf einen Aufsatz für JurPC (JurPC Web-Dok. 17/2009)

Der Autor gelangt in seiner Betrachtung zu dem wenig überraschenden Ergebnis, dass an solchen virtuellen Gegenständen keine absoluten, eigentumsähnlichen Rechte begründet werden können, sondern, dass sie nur Gegenstand von schuldrechtlichen Vertragsbeziehungen sind.

Was auch immer unter den rechtlichen Aspekten abzuleiten ist, es geht um Geld und da lässt der Staat mit Steuern wohl nicht mehr lange auf sich warten.

Computerwoche berichtete am 16.01.09:

Nach Ansicht der US-Steuerbehörde Internal Revenue Service (IRS) lastet auf Transaktionen in virtuellen Welten wie World of Warcraft oder Second Life eine Steuerschuld. Diese will das Amt nun eintreiben, wie das Branchenportal neowin.net berichtet.

Weitere Infos in Deutsch was im Zusammenhang mit Xstreet, OnRez und Lindenlab für Händler und Käufer zu erwarten ist kann man bei virtual world info nachlesen.

Second Life Avatar als Marke

Da fragte sich die Tage Rene im Web3D Blog noch, ob die Verantwortlichen der im obigen Bild zu sehenden Werbekampagne der Arbeitsagentur einen SL Account haben, lese ich eben im Twitter Kanal von Mal Burns, dass anscheinend die Designerin Aimee Weber ihren Avatar seit 11.11.2008 als Marke registriert hat.

Was mich wundert ist, dass die meisten Leute nicht nachvollziehen können, dass kreative Leistungen, welche in virtuellen Welten erbracht werden, nicht genauso zu betrachten sind wie in der realen Welt. Und hoffentlich hört bald dieses dumme Unterscheiden in diesem Zusammenhang von realer und virtueller Welt auf…

Bildquelle: Web3D Blog

Luftaufnahmen von Google legal

nach diesem Artikel auf FR-Online.de darf jeder Luftaufnahmen machen und sie verkaufen.

“… Eine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren, sieht Cornelia Gläßer nicht. Die Professorin aus Halle ist Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF). “Das ist auch politisch gewollt”, sagt sie. “Die Branche hat enorme Wachstumsraten.” Mittlerweile seien rund 80 Prozent aller gespeicherten Daten Geodaten. …”

Leider ist an dieser Stelle kein Hinweis auf das Gesetz, dass diese Luftaufnahmen legitimiert. Das dies “politisch gewollt” ist und ein enormes Wachstumspotential existiert, ist keine Frage. Ob Google vielleicht irgendwann Second Life kauft?

Erst vor kurzem erschien in der Presse, dass sich Schleswig Holstein gegen das Google-StreetView-Projekt rechtlich wehrt (Avameo 03. Oktober 2008).

Allerdings handelt es sich beim StreetView-Projekt nicht um Luftaufnahmen.