This is NOT an offical website of Linden Reseach Inc. and NOT the official Second Life®. Second Life® and Linden Lab® are registered trademarks of Linden Research Inc. No infringement is intended.
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Die Konvergenz von Augmented Reality, Virtuellen Welten und Human-Interface-Innovationen wie Microsoft Natal für die xBox 360 in Verbindung mit dem mobilen Internet, werden unsere Welt fundamental umkrempeln.
Seit 2006 beobachten wir diese Technologien und es ist erstaunlich, wie schnell diese in die Massenmärkte Einzug erhalten. mehr »
Über den aktuellen Artikel über größere Touch-Displays für Smartphones auf heise.de bin ich auf die französische Firma Sensitive Objects aufmerksam geworden. An dem Unternehmen ist Motorola beteiligt und man munkelt, dass Motorola in Kürze mit einem Android-Phone auf den Markt kommen will.
Auf YouTube habe ich ein Video aus 2007 über die Technologie ReverSys-R gefunden:
Das Spannende an der Technologie ist wohl, dass die Touch-Eingabefeld auf beliebigen Material erfolgen kann, also Glas, Metall, Plastik, Holz, ... Wenn ich es richtig verstanden habe, wird die Position des Klicks durch eine Richtmikrofontechnik geortet! Faszinierend!
Nur schleichend setzen sich Innovationen im Bereich Human Interfaces durch. Nehmen wir das Beispiel der Tastatur. Kaum Jemand kann sich vorstellen, wie man einen Text ohne Tastatur zustandebringt. "Blödsinn", werden die meist konditionieren Nutzer sagen. Wenn nicht durch eine Tastataur Text zustande kommen soll, wie dann? Dabei ist das alte QWERTZ- bzw. QWERTY-Tastatur längst hinfällig. Die Anordnung der Tasten des QWERTZ-Tastutlayouts entstand durch mechanische Einschränkungen bei den alten Typenhebel-Schreibmaschinen. Sie macht also aus heutiger Sicht weder Sinn, noch ist sie ergonomisch oder ökonomisch. Als sinnvolle Alternative existiert das bereits in den 30er Jahren von August Dvorak entwickelte Dvorak-Tastatur-Layout. Das Layout steht zum download bereit und ist in wenigen Minuten auf jeden Windows-Rechner installiert. Trotzdem nutzt es kaum jemand. Ein Grund dafür, ist die breite Konditionierung der Masse auf die QWERTY-Tastatur und die Trägheit umzulernen, wobei ich mich hier nicht ausschließe.
Der Zukunftsmanager Dr. Pero Micic beschreibt die Trägheit der Gesellschaft in seinen aktuellen Newsletter an Zukunftsmanager wie folgt:
All denen zum Trotz, die langfristig oder gar im vierwöchigen Rhythmus neue Zeitalter ankündigen: Gesellschaften sind träge, weil die menschlichen Werte und Bedürfnisse träge sind. Es braucht schon traumatisierende Erfahrungen wie Kriege, Naturkatastrophen oder radikale Systemwechsel, wie ihn die Bürger Ost-Deutschlands erlebt haben, um Menschen aus dem einen Gleichgewicht durch eine Zeit der Krise in ein neues Gleichgewicht zu katapultieren.
Dabei bezieht er sich auf gesellschaftlichen Wandel und Änderungen, deren Tragweiten viel gewaltiger für die Menschheit sind, als der Umstieg auf eine Tastatur-Alternative. Aber wie sollen wir das schaffen, wenn wir noch nicht einmal den Umstieg auf ein anderes Tastaturlayout schaffen? Vielleicht, so hoffe ich, weil diese Prozesse für die Menscheit notwendiger sind! Vielleicht, weil wir keine andere Chance haben.
Ein weiterer Hemmschuh für den Durchbruch einer Innovation im Bereich des Eingabe-Interfaces Tastatur sind die bestehenden Industrien, die festhalten an ihrem Geschäft. Dabei brauchen wir eigentlich gar keine physischen Tastaturen mehr, wie dies das iPhone bereits zeigt. Und eigentlich brauchen wir noch nicht einmal ein "klassisches" Layout wie Dvorak oder Qwery, wie folgende iPhone-App MessagEase zeigt:
Dieses Video zeigt, wie man mit nur einem Finger, komplette Texte schreiben kann, ohne Tastatur, mit der Dasher-Software:
Der Spiegel-Online berichtete gestern über eine Kontaktlinse, die in der Lage ist, Bilder für das Auge darzustellen. Entwickelt wird die Innovation von einem Team um Babak Parviz von der University of Washington in Seattle. Ein Prototyp wird Ende November auf der Biomedical Circuits and Systems Conference in Peking vorgestellt.
Auf YouTube habe ich dazu folgendes Video zur Thematik gefunden:
Gehirnimplantate haben das Problem der Stromversorgung. Heise und Technology Review haben heute NeuralWISP vorgestellt, eine Gehirnschnittstelle, die über RFID-Technolgie funktioniert. Der Vorteil ist, dass der implantierbare Sensorchip Energie von einer berührungslosen Quelle auf einer Entfernung von bis zu 1 Meter aufnehmen kann.
Am 3. November wurde in München der 13. Animago Award an die Firma metaio vergeben.
Ausschlaggebend war, dass metaio für die Weltpremiere des Mini Cabrios eine Kombination aus Printanzeige und einer dreidimensionalen Abbildung des Fahrzeugs per Augmented Reality ins Rennen schickte, und so in der Kathegorie "Beste interaktive Produktion" abräumte.
Ein Bericht hat mich heute wieder stutzig werden lassen. Brother hat eine Möglichkeit gefunden, per Laser Bilder direkt auf die Netzhaut zu projizieren. In wie weit Sehschwächen bei der Berechnung der Bilder schon ausgeglichen werden können wird in dem Artikel leider nicht erwähnt.
Immerhin soll ein transparentes Bild in der Größe eines 16 Zoll Monitores, der sich in einem Abstand von einem Meter befindet, erscheinen.
Hört sich wieder nach einer tollen Sache aus dem Bereich der Human Interface Devices an.
Gesundheitliche Aspekte möchte ich hier außer Acht lassen, denn was ich mich eher frage ist: Das RID soll 2010, also nächstes Jahr auf den Markt kommen. Was haben bis dahin Vuzix, Zeiss und Co. wieder angekündigt, und was ist nächstes Jahr stand der Dinge? Einige wenige warten heute immer noch auf den Cyberhelm aus den 80-er Jahren.
Kommen wir tatsächlich noch in den Genuss, mir einer Brille oder Ähnlichem herumzulaufen, bis uns die Halbwertzeit des Wissens überrollt, und wir die Informationen direkt per Stecker in den Hirnstamm bekommen? Momentan habe ich den Eindruck, dass zwar tolle Erfindungen gemacht werden, von denen sich aber nur die wenigsten am Markt durchsetzen, da sie während der Entwicklungsphase schon wieder in den Schatten gestellt werden.
Vielleicht ist es aber auch einfach nur viel zu früh den breiten Markt...
Tags: Brother, retinal Imaging Display, RID
Leider noch Zukunftsvision, aber die Vision ist schon mal da. Und wenn sie umgesetzt ist, wachen wir alle mit Musik auf, das Wetter ist toll und werden an die Sonnencreme erinnert. Hoffentlich ist die Vision von der Brille nicht genauso unrealistisch wie die Vision der Zukunft
Avameo ist nun für die Darstellung mobiler Endgeräte optimiert, insbesondere für das iPhone und den iPod touch, sowie für Android- und BlackBerry-Geräte bzw. berührungsgesteuerte PDAs. Wir laden deshalb ein, mit mobilen Endgeräten regelmäßig auf Avameo vorbeizusurfen.
Tags: Android, avameo, blackberry, iPhone