gleichzeitig erschreckend und mutmachend beschreibt Daniel Suarez in seinem Technologie-Konvergenz-Thriller, was machbar ist, wenn das Allgegenwärtigkeits-Internet, Augmented Reality, Virtuelle Welten, Soziale Netze und weitere Trends aufeinander treffen. Der zweibändige Thriller beschreibt ein Szenario, indem dem der verstorbene Matthew Sobol, ehemaliger CEO des weltweit erfolgreichsten Herstellers des MMORPGs “Over the Rhine”, einen gesellschaftlichen Reset und eine neue globale Machtverteilung herbeiführen will unter Verwendung seines Bot-Netzwerkes. Dabei geht er über Leichen – und zwar blutig! Daniel Suarez, US-amerikanischer IT-Consultant und Schriftsteller weiss offenbar wovon er spricht, denn er lässt kaum eine aktuelle Technologie aus und verknüpft diese mit Gesellschaftsthemen zu einem spannenden Thriller bis zur letzten Seite. In dem ausführlichen Gespräch mit Frank Rieger im Feuilleton [Weiterlesen...]
L3T – Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien
Nicht selten ist die klassische “Lern- und Lehrwelt” neuen Technologien gegenüber kritisch eingestellt. Häufige Kritik ist die fehlende Präsenz, wenn es um Lernen mit dem Internet im weitesten Sinne geht. Da ist es egal ob es um Twitter, Blogs, Wikis, Moodle oder gar Second Life geht. Meist hindert hier eine feindliche Grundeinstellung, die kreativen Möglichkeiten zu sehen. Tendenziell muss ich (leider) immer wieder feststellen, dass die Kollegen aus Österreich diesen Innovationen gegenüber offener eingestellt sind (was eine rein subjektive Sache sein kann). Wie auch immer, möchte ich hier ein tolles Projekt vorstellen: Das Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien, kurz L3T. Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch einen Tweet, der auf das Video von Martin Ebner verwies. In dem Video erklärt Martin Ebner den Begriff Microlearning. Besonders gut fand ich die Darstellung, wie sich Microlearning einbettet in die bestehenden Lehr- und Lernformate. Dadurch entsteht bei mir ein Bild der Orchestrierung von Lehr- und Lernumgebung bzw. Materialien. [Weiterlesen...]
Rezension: Mein Avatar und ich – Die Interaktion von Realität und Virtualität in der Mediengesellschaft.
Im Rahmen der erweiterten Dokumentation zu den „14. Buckower Mediengesprächen 2010“ ist der Herausgeberband „Mein Avatar und ich – Die Interaktion von Realität und Virtualität in der Mediengesellschaft“ von Klaus-Dieter Felsmann erschienen.
Passend zur aktuellen Karnevalszeit lauten die einführenden Worte des Herausgebers:
„Es ist Karneval! Für wenige Tage gibt es dabei die Möglichkeit, dass man verborgen hinter einer Maske ein Anderer sein kann, als es ansonsten durch die Alltagsgegebenheiten über längere Lebensphasen hinweg festgelegt ist. Der Mensch agiert partiell in der Identität eines Stellvertreters, eines Avatars, und macht dabei entsprechende soziale Erfahrungen.“
Die modernen Medien gestatten uns nun, über die fünfte Jahreszeit hinaus in andere Rollen zu schlüpfen. Dabei ist es ganz gleich, ob wir von einem lustigen Twitteraccount, unserer Schokoladenseite auf einer Singlebörse, dem „wahren Ich“ auf Facebook oder unserem 3D Avatar in Second Life reden. Mit Hilfe des Internets können wir uns für jede Gelegenheit neu erfinden, in verschiedene Rollen eintauchen oder einfach nur das ausleben, was im alltag der physischen Welt nicht möglich ist.
VWBPE 2012 in Second Life
Wie jedes Jahr ist es auch diesmal wieder so weit. Die internationalen 3D Bildungsevangelisten treffen sich wieder vom 15. bis 17. März nonstop in der virtuellen 3D Welt von Second Life.
Die Statistik des Jahres 2011 der Veranstaltung folgender Maßen aus:
- 150 Sessions
- 2411 Avatare (Teilnehmer) aus
- 91 Ländern
Dieses Jahr können die Referenten ihre Themen in drei Umgebungsformaten vorstellen:
3D Drucker – Bericht von @Focusonline
Immer wieder begegne ich im Gespräch über 3D Drucker dem beliebten Fragewort mit zwei Buchstaben: “Hä?!”. Um diese Frage zu klären empfehle ich folfgendes Video von Focusonline:
Virtuelle Zeitreisen: Das Buch der Zukunft von Andreas Eschbach

Zeitreisen sind seit jeher Thema der Menschen. Früher waren es virtuose Geschichtenerzähler, die umherziehten und mit virtuoser Rethorik ihre Zuhörer in andere Gedankenwelten entführten. Erst lange Zeit nach den mittelalterlichen Minnesängern und Hofnarren wurde die Zeitmaschine erfunden, die es ermöglichen sollte, in andere Zeiten zu reisen, in die Vergangenheit oder in die Zukunft. Die erste Zeitmaschine erwähnte H.G. Wells in seinem Roman “Die Zeitmaschine”. Unsere Zeitmaschinen heute heißen Kino, Fernseher und Virtuelle Welten. Durch diese “Maschinen” sind wir in der Lage, uns in andere Zeiten zu versetzen. Wir sind also nicht tatsächlich dort, sondern lassen uns “verführen”. Und desto virtuoser die Geschichte erzählt oder dargestellt wird, desto mehr tauchen wir ein und desto realer kommt und die erzählte Gedankenwelt als Zeitreise vor. [Weiterlesen...]
Rezension: Virtuelle Welten als Basistechnologie für Kunst und Kultur?

Vor kurzem bin ich auf diesen vielversprechenden Titel des [transcript]-Verlages aufmerksam geworden. Noch mehr lockte mich dieses Buch, da ich mit Michael im Kunstkontext kürzlich unseren Beitrag “Am Rubikon zwischen Realität und Virtualität” im selben Verlag veröffentlichte.
Die Herausgeber und Autoren von Virtuelle Welten als Basistechnologie für Kunst und Kultur? stellen sich die Frage, inwiefern das Holodeck von der heutigen VR/AR-Technologie entfernt ist, ob es jemals Wirklichkeit wird und wie VR/AR-Technologien in der Kunst bereits Anwendung finden bzw. Potentiale bergen.
Die Herausgeber Manfred Bogen, Roland Kuck und Jens Schröter beschäftigen sich schon länger mit Virtual Reality sowie deren Anwendungsgebiete, was u.a. an der Auswahl der hochkarätigen Autoren und deren Artikel zum Ausdruck kommt. In 10 Beiträgen bringen 18 Autoren Einblicke in die aktuelle Forschung. Zu begrüßen ist die substantielle Auseinandersetzung mit Raumkonzepten und Methoden aus der Kunst, Räume perspektivisch darzustellen. So beginnt Gundolf Winter mit einen kunsthistorischen Einstieg in die italienische Wandmalerei und der Vermessung der Zentralperspektive nach Albrecht Dürer. [Weiterlesen...]
Frank Schirrmacher – Payback. Eine Rezension von Stephanie Posselt
Rezension von Stephanie Posselt
Frank Schirrmacher – Payback
Ein merkwürdiger Buchtitel für das Werk eines Frankfurter Intellektuellen, der sich mit den Folgen der Digitalisierung unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Vielleicht deshalb auch der ungewöhnlich lange Untertitel: „Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen“.
Eine Verheißung
Zunächst liest sich das gut und klingt verheißungsvoll. Bei genauem Nachdenken stellt sich jedoch die Frage, ob dieses tun-was-wir-nicht-tun-wollen tatsächlich charakteristisch allein für das Informationszeitalter ist, oder ob das für die allermeisten von uns nicht schon immer so war. Das Versprechen, dieses Buch gäbe ein Rezept, wie wir im Zeitalter von Google einen Zugang zu den neuen Anforderungen an unser Denken bekommen könnten, wird leider nur unzureichend erfüllt, wie man nach der letzten gelesenen Seite feststellen muss.
Kommunikationsqualität im virtuellen Raum

In den Essener Studien zur Semiotik und Kommunikationsforschung – Band 28 liefert Sascha Postner als einer der wenigen ernstzunehmenden deutschen Forscher und Wissenschaftler im Bereich Virtuelle Welten neben Andreas Lober ein hervorragendes Werk. Das Buch umfasst im DIN A5-Format 106 Seiten und kostet €24,80 bei amazon.de und ist im Shaker-Verlag erschienen.
Der offizielle Titel der Studie lautet
“Erster Eindruck aus zweiter Hand – Zum sozio-perzeptiven Kontakt unter den spezifischen Bedingungen dreidimensionaler Onlinewelten am Beispiel von Second Life”
Renate liest wieder am 30.5. – Frank Sorge live beim SLCM 2009
Endlich ist es da!
Das Second Life Community Meeting 2009 in Berlin!
Frank Sorge, Autor und Vorleser aus Berlin ist selbstverständlich mit von der Partie.
Nach einer längeren Lesepause kehrt Renate auf die Bühne zurück. Während Realavatar Frank Sorge live auf dem SLCM-Treffen am Samstag im Golgatha Texte vorliest, wird Renate am virtuellen Fernsehturm auftreten. Es wird dabei vielfältig zwischen real und virtuell hin und her “gestreamt”, man kann also auf diese und auf die andere Weise dabei sein.
Sa., 30.5.09, 18 Uhr
Frank Sorge liest neue Texte über zweite und dritte Leben, garniert mit Bildern und Abschlußlied.
RL: Golgatha. (Dudenstr. 40 im Viktoria Park /Kreuzberg)
SL: Renate liest gleichzeitig am Fernsehturm in New Berlin.

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