Einladung zum JUBILÄUMS Arbeitskreis E-learning, 18. AK

Einladung zum 18. Arbeitskreis
„E-learning in virtuellen Welten“
am Donnerstag, dem 09.09.2010 um 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
im Hörsaal avameo:) 

Den Arbeitskreis E-learning gibt es nun über ein Jahr, und das ist für uns nicht nur Grund zur Freude, sondern auch Grund genug, wieder etwas ganz besonderes zu veranstalten.

Wir möchten an diesem Treffen etwas präsentieren, was es in der physischen Welt durchaus schon gibt, aber in virtuellen Welten noch sehr selten anzutreffen ist.

Eine Besonderheit ist, wie schon angekündigt, das Barcamp Format in virtuellen Welten. Diese Form der Unkonferenz wird immer beliebter, und deshalb wollen wir das Format in die virtuelle Welt übertragen.
Dazu haben wir für Euch zusätzlich drei hochkarätige Themen gesammelt, die Ihr gerne noch mit Euren Beiträgen ergänzen könnt!

Themen des Abends:

Jutta Dierberg [Naomi Greenberg]:

„Rollenspiele in virtuellen Welten“

Dass virtuelle Welten gerne für Rollenspiele zum Zeitvertreib genutzt werden ist sicher bekannt. Doch was darüber hinaus noch möglich ist, wir von Jutta Dierberg vorgestellt, die auf der VWBPE Conference (Virtual World Best Practice in Education) schon das Playbacktheater vorgestellt hat.

Andreas Mertens [Patrick Wunderland]

„Effiziente Kommunikation mit Hilfe der Kybernetik“

Der 20-Seitige Würfel ist wahrscheinlich eher denen bekannt, die in ihrer Jugend mit Pen & Paper Rollenspielen wie „Das schwarze Auge“ groß geworden sind. Wie der 20-Seitige Würfel, der Ikosaeder, für die effiziente Kommunikation in großen Gruppen mit mehreren Themen genutzt, und somit zum hilfreichen Werkzeug für Unternehmen werden kann, wird Andreas Mertens vorstellen. Darüber hinaus wird die Frage beantwortet, ob dieses kybernetische Prinzip auch im virtuellen Raum funktioniert.

Marcus Speh Birkenkrahe [Birkenkrahe Aja]

„Organisationsauftstellungen, ein psychologisches Phänomen und seine virtuelle Umsetzung“

Die Organisationsaufstellung wurde von der Familienaufstellung abgeleitet. Die Familienaufstellung ist eine moderne Methode in der Psychotherapie und findet im physischen Raum in Form einer Gruppenarbeit statt. Sie hilft über eine Rollenverteilung unbewusste Beziehungsstrukturen in einer Familie aufzudecken. Entscheidend ist dabei die Position und die Ausrichtung der Personen im Raum. Festgelegt wird sie durch denjenigen, der seine Familie, mit Hilfe der fremden Personen aus der Gruppe, aufstellt.

Übertragen auf die Organisationsaufstellung, wird hier mit den befruflichen Rollen, Funktionen und Beziehungen gearbeitet, wenn es beispielsweise um die eigene Position gegenüber des Chefs oder der eigenen Mitarbeiter geht. So werden zuvor “unsichtbare” Strukturen erkennbar, woraus neue Handlungsräume und Optionen für den Einzelnen entstehen.

In wieweit dieses Prinzip auch auf die virtuelle Welt übertragbar ist, und ob auch hier der therapeutische Erfolg so groß ist, wie im physischen Raum, wird Marcus Speh-Birkenkrahe erläutern.

Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme anlässlich unseres ersten Jahrestages, und auf euer Erscheinen.

Post virtual experiencing

Zur Zeit befinde ich mich im Rahmen eines Lehrgangs in Berlin. Ich war schon mal hier, hatte aber wenig Zeit, mich den kulturellen Schauplätzen hinzugeben, geschweige denn, einfach mal spazieren zu gehen.

Die Zeitspanne, die ich in Second Life in Berlin in 3D verbracht habe, ist eindeutig länger als die, die ich physisch in Berlin verbracht habe.
Das letzte Mal, vor ca 3 Monaten, war ich mit Teilnehmern des SL-Einsteigerkurs FIT4FRIENDS im virtuellen Berlin, und wir haben das damalige Gateaway und eine Kirche besucht.

Es war also höchste Zeit, die Hauptstadt in ihrer physischen Form zu erkunden.

Für knapp zwei Wochen bin ich hier, und um 16:00 Uhr ist Feierabend, also genug Zeit, um mir alles anzusehen.
Und gleich vorgestern machte ich eine unglaubliche Erfahrung! Ich wusste erst nicht, was für ein Gefühl mich da beschlich, und nun, nach intensiver Selbstbeobachtung kann ich sagen, es war ein Fall von PVE, von post virtual experiencing!

Wer nun der Meinung ist, mir hätte hier jemand einen schweren Gegenstand auf den Kopf gehauen, den kann ich beruhigen: Mir geht es immer noch gut!

Das Phänomen des „nach virtuellen Erfahrens“ habe ich bis zu diesem Zeitpunkt immer nur vermuten können. Bei Ideen wie: man kann Second Life dazu nutzen, Urlaubsziele virtuell auszukundschaften. Oder: man kann in virtuellen Städten die Orientierung üben.

Gedanken, die ich bisher gut nachvollziehen konnte, aber nie erlebt habe.
Vorgestern war es nun so weit. Ich war auf dem weg zum Alexanderplatz. Für mich erst mal ein Name, an den keinerlei Erfahrung geknüpft war. Und da ich gerade dabei war, herauszufinden, dass die Aussage eines Taxifahrers „Geh einfach immer die Straße lang…“ in Wiesbaden eine überschaubarere Aussage hat, als in Berlin, lief ich ewig lange eine endlose Straße entlang, ohne absehen zu können, wann ich denn nun ankommen würde.

Irgendwann stoppte ich vor einer kleinen, ockerfarbenen Kirche. Ich kannte sie, ich war da schon mal drin, hatte ein vertrautes Gefühl. Doch gleichzeitig war da das Bewusstsein, dass ich an diesem Ort zum ersten Mal stehe. Ein Deja Vue?

Ich sah mich um, und suchte weitere Anhaltspunkte… vierspurige Straße, kleiner Platz mit Bäumen auf dieser, Betonklotz auf der anderen Seite. Ich versuchte, mir das innere der Kirche vor Augen zu holen, und erkannte zwischen den visualisierten Holzbänken meinen Avatar, van Zadark.

Und plötzlich klärte sich die Vertrautheit auf. Diese Kirche war es, die ich mit dem SL Kurs besucht hatte! Und nun hat sie mein Unterbewusstsein in der physischen Welt identifiziert, die St. Marienkirche, virtuell dargestellt von Youin3D.

Das Gefühl dabei ist nicht damit zu vergleichen, wie wenn ich auf einer Postkarte den Eiffelturm sehe, und dann in Paris davor stehe. Das Gefühl hier hatte etwas anderes, etwas überraschendes. Ich kannte mich an einem Ort aus, an dem ich nie zuvor gewesen bin, und habe ihn erkannt, obwohl nicht bewusst Auschau nach ihm gehalten habe. Das Gefühl war so neu für mich, dass ich ihm spaßeshalber einen Namen gegeben habe: post virtual experiencing, das, was nach der virtuellen Erfahrung kommt ;-)

Coca Cola goes Facebook #NWO

Gerade bin ich auf einen Blog aufmerksam geworden, der einen Artikel über die Verknüpfung der physischen mir der virtuellen Welt berichtet hat. Es geht dabei um Coca Cola World, einem Freizeitpark der gleichnamigen Getränkemarke. Hier gibt es einen Swimmingpool, Fussball- und Volleyballfelder, sowie allerhand actiongeladene Attraktionen. Der Clou dabei ist, dass jeder Besucher ein Armband erhält, dass einen Chip beherbergt, auf dem die Facebookdaten des Besuchers gespeichert sind. Mit Hilfe dieses Armbands werden die Aktivitäten des Besuchers erfasst, und an Facebook weitergegeben, wo sie dann auf der Profilseite veröffentlicht werden. Dazu gibt es noch die “Daumen hoch”-Funktion (“Like-it”), die Bewertungsfunktion, ob eine Attraktion toll war. Wie es genau geht seht ihr im folgenden Video. Ich sage erst mal: Ring frei für den ersten Schritt zur totalen Überwachung ;-)



Pia Piaggio geht aufs College


Pia Piaggio geht aufs Vassar College

Eigentlich wollte ich mit Pia die Linden Lab Balloon Tour machen. Da gab es jedoch leider nichts zu sehen, weil das Script nicht funktionierte und der Ballon gar nicht erst startete(!). Eigentlich wollte Pia dann die Sixtinische Kapelle besichtigen. Und bekam nicht nur diese zu Gesicht sondern erhielt einen umfassenden Eindruck einer amerikanischen Elitehochschule.


Pia Piaggio geht aufs Vassar College

Das Vassar College ist unter anderem auf den Bereich Kunst spezialisiert. Es liegt in Poughkeepsie in der Nähe von New York und wurde schon von Berühmtheiten wie Jacqueline Kennedy Onassis oder auch Jane Fonda besucht, wie man hier nachlesen kann. Es genießt ein ähnliches Ansehen wie Harvard, Princeton oder Yale. [Weiterlesen...]

MultiTouch – Das Ende der Computermaus?

Wir rennen der Technolgieentwicklung hinterher, so oftmals die Meinung. Tatsächlich beobachten wir aber immer wieder, dass innovative Technologie Zeit braucht, bis sie in der breiten Masse ankommt. So hat das iPhone die MultiTouch-Technologie massentauglich gemacht, deren Forschung in den 1990er Jahren begann und erstmals durch Jeff Han’s Firma Perceptive Pixel vermarktet wurden. U.a. verkaufte er auch Mutli-Touch-Wände an die CIA.

Über Pixelsebi bin ich via Facebook auf dieses sehr beeindruckende Video gestoßen. Es zeigt den Einsatz eines MultiTouch-Screens für die Steuerung des MultiTouch MIDI-Emulators Traktor Pro.

Gerade im DJ-Bereich scheint sich auch zunehmend das iPad als Eingabe- und Mischpult zu positionieren, wie man in dem folgenden Video mit einer iPad DJ App sehen kann. Weitere Infos über iPhone DJApps findet man auch unter ifranznation.de

Dass sich Technologien wie MultiTouch etablieren, merkt man u.a. auch daran, wie stark diese in anderen Systemen integriert bzw. unterstützt werden. So werden MultiTouch-Ereignisse im Firefox 4 Beta 3 bereits unterstützt (siehe Golem) und die ersten Linux-Treiber wurden bereits Juni 2009 vorgestellt (heise).

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17. AK E-Learning: Gewn Gwasi, virtuelle Zeitreise – auf einen Tango nach Berlin

Berlin in der Nachkriegszeit der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts war nur dann richtig toll, wenn man zu der dünnen Schicht derer gehörte, die nicht von der allgemeinen Inflation betroffen waren. Das übrige Volk verbrachte sein Leben in Armut, mit Bettelei und Prostitution, um ein Bisschen an das Geld der Reichen zu bekommen. Doch gerade in dieser Zeit erlebte die Kunstszene einen Schub, alles Schöne sollte den hässlichen Alltag verdrängen.


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In diesem Spannungsfeld zwischen maßlosem Überfluss, dem Konsum von Kunst und täglichem Überlebenskampf ist es heute möglich Deutsch als Fremdsprache zu erlernen.

Dabei macht genau diese Spannung den Reiz aus, weil alles Unmögliche plötzlich möglich ist. [Weiterlesen...]

Von virtuellen Mietnomaden, Baunomaden und blinden Passagieren

Ja, es gibt sie wirklich! In Second life! Und diesmal sind wir betroffen! Unsere regeläßige Arbeitskreissitzung “Lernen in virtuellen Welten” konnten wir gestern aufgrund von Mietnomaden und “blinden Passagieren” nicht reibungslos durchführen. In diesem Artikel möchte ich diverse Problematiken und “virtuelle Naturgesetzte”, sowie potentielle Schäden und Kosten im Zusammenhang mit virtuellen Mietnomaden, Baunomaden und “blinden Passagieren” erörtern.

Virtueller Raum ist nicht kostenlos! Der erste Gedanke ist oft, dass der virtuelle Raum, der physischen Raum repräsentieren soll, keinen echten physischen Raum in Anspruch nimmt. Das stimmt so nicht ganz! Für jede sogenannte virtuelle Region oder Simulation in Second Life, wird mindestens der physische Raum der Hardware in Anspruch genommen, der für die Rechenleistung benötigt wird. Und hier kommen wir zum Knackpunkt! Neben der Hardware wird Rechenleistung in Anspruch genommen, die keineswegs unbegrenzt ist.

Im virtuellen Raum von Second Life, dem sog. Grid, gibt es verschiedene Raumkonzepte für die Gebiets- bzw. Raumverwaltung. Das Grid ist ein Verbund von sogenannten Simulatoren oder Regionen, die wiederrum in beliebig große Parzellen aufgeteilt und untervermietet werden können. Die Basiseinheit ist aber die Region, mit einer Fläche von 256m x 256m und einer Höhe von 4096m. Diese Regionen können mit unterschiedlicher Rechenleistung ausgestattet werden. Die volle Ausbaustufe kostet bei Linden Lab pro Monat derzeit 295 USD.

Übersicht der Arbeitskreisinsel

Mit einer Region [Weiterlesen...]

Weiterbildung Digital und Edustep.de


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Die digitale Bildungsmesse Edustep.de findet am 24. September 2010 in Second Life statt, und wird dort einen Monat lang präsent sein.

Der Auftakt ist eine Vorkonferenz, organisiert von Dennis Schäffer, am


23. September von 18:00 bis 22:00 Uhr

Soeben erreichte uns das vorläufige Programm dieser Vorkonferenz, dass schon die ersten Hochkaräter ankündigt: [Weiterlesen...]

Vorteile der Bildung im virtuellen Raum bald amtlich?

Langsam kommen immer mehr Puzzlestücke zusammen, die ein Bild ergeben, dass wir schon vor einiger Zeit gesehen haben. Die Vorteile dreidimensionaler, virtueller Räume, und den damit verbundenen Kommunikationsmöglichkeiten, für die Bildung.

So liess die VHS Goslar Taten sprechen, und war 2007 die wohl größte deutsche Bildungseinrichtung in SL, während am 08.10.2007 ein Bar-Camp unter dem Begriff Web.3D-Camp abgehalten wurde. Seit dieser Zeit hat sich viel weiterentwickelt, ein E-Learning Untergrund hat sich gebildet, unbemerkt von der Öffentlichkeit, die in voyeuristischer Schadenfreude das Ende des SL-Hypes feierte.

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Die Persönlichkeit des Avatars – Blizzards Realnamen

Ein weitverbreiteter Gedanke ist zur Zeit, dass virtuelle Welten gerne dafür genutzt werden, um die eigene Identität zu verschleiern. Das spiegelt sich in Aussagen wie “Die Nutzer können sein, wer oder was sie wollen”. Interessant dabei ist das Wort “wollen”.

Grundsätzlich spiegelt sich in der Identität eines Menschen ein oft unbewusstes Wertesystem. Der Banker legt Wert auf finanzielle Sicherheit, manch einer ist dafür Bereit, andere Leute übers Ohr zu hauen, dem Hippi hingegen ist das menschliche Miteinander und der Einklang mit der Natur wichtig, das Geld oft nur zweitrangig.

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