Wieder-Eröffnung der freien Bücherei Pegasus in Second Life

Vor 2 Jahren entstand in der damals hypenden virtuellen Welt von Second Life einer der ersten literarischen Kulturbeiträge. Die freie Bibliothek Pegasus, ins Leben gerufen von Burkhard Tomm-Bub, in SL passender Weise BukTom Bloch. Doch wie das bei privaten Projekten häufiger der Fall ist, war der Betreiber mehr damit beschäftigt Inhalte zu schaffen und Wartungsarbeit zu leisten, als sein Werk auch noch in der Öffentlichkeit zu positionieren. Somit gab es keine Eröfnungsfeier der Bibliothek, sie existierte still vor sich hin, nur bekannt im Rahmen einiger Eingeweihter.


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Nachdem BukTom nun eine kurze Onlinepause hinter sich hat, will er das Projekt “Pegasus, freie Bücher in SL” wiederbeleben und erweitern.

Am Samstag, den 14. August 2010 lädt er ab 12:00 Uhr alle Interessierten auf eine Insel ein, auf der er mittlerweile 250 Bücher von Klassikern wie Goethe und Schiller über Märchen und Sagen bis hin zur Phiosophie, Geisteswissenschaften und Religion zusammengetragen hat.
Eingebettet liegt das Ganze in guter Nachbarschaft. Die „Second Vision Gallery“ und die „Buchabteilung Karl May“ im angemessenen Wild-West-Ambiente sind nur einen Avatarsprung entfernt.

Nun erweitert BukTom das Angebot mit einer „Tagungs-Burg“, die kostenfrei für die virtuellen Konferenzen und Vorträge gemeinnütziger Vereine, ehrenamtlicher Gruppen und anderer entsprechender Institutionen zur Verfügung gestellt wird.

Ebenso umfangreich, wie das Kulturangebot, ist auch das Programm der Einweihungsfeier:

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Vorteile der Bildung im virtuellen Raum bald amtlich?

Langsam kommen immer mehr Puzzlestücke zusammen, die ein Bild ergeben, dass wir schon vor einiger Zeit gesehen haben. Die Vorteile dreidimensionaler, virtueller Räume, und den damit verbundenen Kommunikationsmöglichkeiten, für die Bildung.

So liess die VHS Goslar Taten sprechen, und war 2007 die wohl größte deutsche Bildungseinrichtung in SL, während am 08.10.2007 ein Bar-Camp unter dem Begriff Web.3D-Camp abgehalten wurde. Seit dieser Zeit hat sich viel weiterentwickelt, ein E-Learning Untergrund hat sich gebildet, unbemerkt von der Öffentlichkeit, die in voyeuristischer Schadenfreude das Ende des SL-Hypes feierte.

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Zusammenfassung Projekt E-Learning 3D | Uni Bielefeld

Soeben hat Dennis Schäffer den Foliensatz über das Projekt E-Learning 3D auf Slideshare gepostet. Von den Aktivitäten der Universität Bielefeld berichteten wird erstmals 2008, die dem Vorbild der RFH Köln folgten und in Second Life die Möglichkeiten des Lernens in virtuellen dreidimensionalen Räumen erforschten. Der Foliensatz bringt die Ergebnisse des Projektes komprimiert auf den Punkt.

Live Übertragung der 16. Arbeitskreissitzung E-Learning in virtuellen Welten

Morgen Abend, ab 18:00 Uhr werden wir die 16. Arbeitskreissitzung in Second Life unter diesem Artikel live übertragen bzw. streamen und anschließend speichern. Unsere Impulsgeberin wird Dr. Dorothea Trapp sein, die aus dem Nähkästchen plaudern wird und Ihre wertvollen Erfahrungen mit uns teilen wird. [Weiterlesen...]

Virtuelle Güter auch im flachen (2D-)Internet erfolgreich

Tatsächlich wird die Monetarisierung virtueller Güter im flachen (2D-)Internet, wie auf Facebook, nach wie vor in Frage gestellt. Auch Internet-Unternehmer Matthias Ehrlich von United Internet kann mit diesem virtuellen Business nicht wirklich etwas anfangen, wie auf BasicThinking angedeutet. Am Beispiel von FarmVille (Facebook) wird allerdings klar, dass Geschäfte mit virtuellen Gütern nicht nur in virtuellen Welten wie Second Life “rocken”. Hier wird ja schon länger bis zu 1 Mio USD pro Tag gedreht. In immersiven Umgebungen, insbesondere in kollaborativen 3D-Umgebungen, ist der Handel virtueller Gütern alltäglich.

Steigt man mit Kritikern in den Dialog ein, steht ganz vorne folgendes Argument an:

Was habe ich von Dingen, die ich nicht anfassen kann?

Meist enttarnen sich hier stark materiell orientierte Personen. Auf die Gegenfrage, ob Sie Software anfassen können, folgt das zweite Argument meist diesem Muster:

Software kann ich zwar nicht anfassen, aber ich habe durch die Produktivitätssteigerung einen Mehrwert (z.B. Office-Produkte).

Den Ratio-Panzer dieses Typus lässt sich im Nachgang oftmals durch die Frage knacken, ob Sie schon einmal dafür bezahlt haben, sich Gefühle machen zu lassen und ob Sie darin einen Mehrwert sehen. Und plötzlich wird die Sicht klar auf die Virtualität. Z.B., wenn ich virtuose Kinofilme- oder Theaterstücke anspreche, die nachhaltig wirken und in Errinnerung bleiben (Virtualität, abstammend von lat. virtus).

Und so überrascht es nicht wirklich, dass “Der entspannte Mr. Zuckerberg” in diesem Jahr Erlöse von 1,1 Mrd. US-Dollar erwartet.

Back to the basics, back to the Lab….

Da ist der eine Artikel gerade fertig, da kann das Update schon geschrieben werden… ich sollte mehr twittern!

Wie gerade hier gelesen, meldet sich Philip Rosedale, also Philip Linden (ich glaub mittlerweile kennt jeder die zwei Identitäten), als Interim CEO, also Vorläufiger Geschäftsführer, zurück. Nun wissen wir genau, was “back to the basics” heisst….

Bin mal gespannt, ob meine nächste Überschrift “Sensation! Linden stellt 80 Ex-Mitarbeiter ein!” lautet :-D

Und nebenbei bemerkt geschieht dies nur, weil Mark Kingdon zurückgetreten ist….PRnews

Back to the Basics! Geht nun auch Mark Kingdon??!

Man, bei dieser Überschrift fühle ich mich wie ein Reporter unserer Leserstärksten Tageszeitung, aber was soll ich bei so nem Theater machen?

Abgesehen von Philip Lindens Aussage: “Wir wollen zum Urprung zurück” ist, was den CEO Mark Kingdon angeht, alles nur ein Gerücht, wie in diesem Artikel der Ausdruck “mehrere Quellen” zu verstehen gibt. Die Ansprache zum #SL7b sollte angeblich von M Linden, also den CEO Mark Kingdon, gehalten werden, wurde statt dessen von Philip Linden gehalten, aufgrund eines nicht weiter genannten Notfalls.

Merkwürdiger Weise ist zeitnah ein fragwürdiges Video auf Youtube eingestellt worden, das scheinbar eine Unterhaltung zwischen Philip und Mark auf dem Herren WC in Second Life zeigt:



Einladung zum 16. AK E-Learning, Dorothea Trapp: Aus dem Nähkästchen…


Einladung zum 16. Arbeitskreis E-Learning
in virtuellen Welten
Arbeitskreis E-Learning

Aufgrund der nahenden Sommerferien ziehen wir den Arbeitskreis E-Learning in die erste Juliwoche vor!

Die Veranstaltung wird auf arbeitskreis.avameo.de gestreamt!

Das Datum ist somit

Donnerstag, der 01.07.2010 um 18:00 bis 19:30 Uhr auf der Kybernethik 1 im Auditorium AVAMEO

Thema:

Aus dem Nähkästchen einer E-Learning Autorin

Die Impulsgeberin:

Dr. Dorothea Trapp, aka C, ist promovierte Physikerin und hat viele Jahre in dem interdisziplinären Feld der Atmosphärenforschung wissenschaftlich gearbeitet. 2003 gründete sie trapped in the web und ist als e-Learning-Autorin auf die didaktische Umsetzung von Lerninhalten spezialisiert. Sie schreibt e-Learning-Konzepte und -Drehbücher für kundenspezifische interaktive Webanwendungen, vorwiegend für international tätige Konzerne.

Im Second Life™ unterrichtet Dorothea Trapp als Esmeraldas Rossini aus purer Freude am Unterrichten. Meistens vermittelt sie Fremdsprachen in Gruppen oder im Einzelunterricht, aber sie bereitet für 3D-Welten auch naturwissenschaftliche Inhalte auf. Sie wird aus dem e-Learning Nähkästchen, gefüllt mit einem reichen Erfahrungsschatz in virtuellem Lehren und Lernen, plaudern.

Wir freuen uns sehr auf Euer Erscheinen, und auch auf eine kreative, konstruktive Zusammenarbeit.

Andreas Mertens und Tobias Würtz

Tim Berners-Lee und Ray Kurzweil auf Dresdner Zukunftsforum

In dem Beitrag der FAZ.NET “Das Internet wird wohl nie verstanden werden” wird klar, dass die Grenzen zwischen virtueller und physischer Realität zunehmend verschwimmen. Dort heißt es:

“… Tim Berners-Lee, Erfinder des World Wide Web, und Ray Kurzweil, dessen Software-Innovationen die Welt verändert haben. Beide trafen sich virtuell auf dem Zukunftsforum in Dresden und entwarfen eine neue digitale Welt. …”

Hängen geblieben bin ich natürlich an dem Wortlaut

” … Beide trafen sich virtuell auf dem Zukunftsforum in Dresden … ”

Dies lies mich vermuten, dass eine besondere Video-Konferenztechnik oder Ähnliches zum Einsatz kommt, und Tim Berners-Lee, sowie Ray Kurzweil “digital” hinzugeschaltet wurden. Obschon Kurzweil ein “Second Life-Gläubiger” sei, ist das Ganze wohl aber nicht via Avataren oder spezieller “Videokonferenz” abgelaufen. Vielmehr erscheint es, dass die Herren der Internet-Schöpfung tatsächlich physisch vor Ort auf dem 4. Dresdener Zukunftsforum waren. (siehe auch Second Life Community Convention 2009)

Doch dann wird es klar, nur für den Betrachter treffen sich Tim Berners-Lee und Ray Kurzweil virtuell, da sich Joachim Müller-Jung offenbar über das 2D-Internet via Livestream virtuell hinzuschaltete und selbst nicht physisch vor Ort in Dresden war.

Interessant finde ich, dass Ray Kurzweil (Ramona Ray in Second Life) als Second Life Gläubiger dargestellt wird.

Kurzweil ist einer der prominentesten Vertreter des Transhumanismus, einer Denkrichtung, die sich intensiv mit der Synthese von Mensch und Maschine auseinandersetzt. Zudem ist Ray Kurzweil für seine 20.000 USD-Wette bekannt. Er wettet, dass in 2029 ein Computer den berühmten Turing Test von Alan Turing besteht. In dem Test geht es darum, dass ein Mensch zwei Chat-Dialoge führt. Einen Dialog mit einem Menschen und einen weiteren Dialog mit einer Maschine. Der Test gibt als bestanden, wenn der Fragesteller nicht klar sagen kann, welcher von beiden Chatpartnern die Maschine ist.

Wie auch immer, sehr interessant, dass die Grenzen zwischen “Realität” und Virtualität – oder besser gesagt – zwischen virtueller und physischer Realität zunehmend verschwimmen:

Beide trafen sich virtuell auf dem Zukunftsforum in Dresden und entwarfen eine neue digitale Welt.

Pia Piaggio in Dreamword Emerald


Pia Piaggio in Dreamworld Emerald

Dreamworld ist eine Insellandschaft im Second Life™, deren kleine Eilande mitten in den Weiten des Gridozeans angemietet werden können.


Pia Piaggio in Dreamworld Emerald

Auf einer dieser Inseln befindet sich das Zuhause von Ronja Planer und Guenter Bloch, „einem ganz normalen Pärchen in SL“, wie sie sich selbst bezeichnen. Bei genauem Hinsehen stellt sich jedoch heraus, dass die beiden so normal gar nicht sind.

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