Vorteile der Bildung im virtuellen Raum bald amtlich?

Langsam kommen immer mehr Puzzlestücke zusammen, die ein Bild ergeben, dass wir schon vor einiger Zeit gesehen haben. Die Vorteile dreidimensionaler, virtueller Räume, und den damit verbundenen Kommunikationsmöglichkeiten, für die Bildung.

So liess die VHS Goslar Taten sprechen, und war 2007 die wohl größte deutsche Bildungseinrichtung in SL, während am 08.10.2007 ein Bar-Camp unter dem Begriff Web.3D-Camp abgehalten wurde. Seit dieser Zeit hat sich viel weiterentwickelt, ein E-Learning Untergrund hat sich gebildet, unbemerkt von der Öffentlichkeit, die in voyeuristischer Schadenfreude das Ende des SL-Hypes feierte.

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Tim Berners-Lee und Ray Kurzweil auf Dresdner Zukunftsforum

In dem Beitrag der FAZ.NET “Das Internet wird wohl nie verstanden werden” wird klar, dass die Grenzen zwischen virtueller und physischer Realität zunehmend verschwimmen. Dort heißt es:

“… Tim Berners-Lee, Erfinder des World Wide Web, und Ray Kurzweil, dessen Software-Innovationen die Welt verändert haben. Beide trafen sich virtuell auf dem Zukunftsforum in Dresden und entwarfen eine neue digitale Welt. …”

Hängen geblieben bin ich natürlich an dem Wortlaut

” … Beide trafen sich virtuell auf dem Zukunftsforum in Dresden … ”

Dies lies mich vermuten, dass eine besondere Video-Konferenztechnik oder Ähnliches zum Einsatz kommt, und Tim Berners-Lee, sowie Ray Kurzweil “digital” hinzugeschaltet wurden. Obschon Kurzweil ein “Second Life-Gläubiger” sei, ist das Ganze wohl aber nicht via Avataren oder spezieller “Videokonferenz” abgelaufen. Vielmehr erscheint es, dass die Herren der Internet-Schöpfung tatsächlich physisch vor Ort auf dem 4. Dresdener Zukunftsforum waren. (siehe auch Second Life Community Convention 2009)

Doch dann wird es klar, nur für den Betrachter treffen sich Tim Berners-Lee und Ray Kurzweil virtuell, da sich Joachim Müller-Jung offenbar über das 2D-Internet via Livestream virtuell hinzuschaltete und selbst nicht physisch vor Ort in Dresden war.

Interessant finde ich, dass Ray Kurzweil (Ramona Ray in Second Life) als Second Life Gläubiger dargestellt wird.

Kurzweil ist einer der prominentesten Vertreter des Transhumanismus, einer Denkrichtung, die sich intensiv mit der Synthese von Mensch und Maschine auseinandersetzt. Zudem ist Ray Kurzweil für seine 20.000 USD-Wette bekannt. Er wettet, dass in 2029 ein Computer den berühmten Turing Test von Alan Turing besteht. In dem Test geht es darum, dass ein Mensch zwei Chat-Dialoge führt. Einen Dialog mit einem Menschen und einen weiteren Dialog mit einer Maschine. Der Test gibt als bestanden, wenn der Fragesteller nicht klar sagen kann, welcher von beiden Chatpartnern die Maschine ist.

Wie auch immer, sehr interessant, dass die Grenzen zwischen “Realität” und Virtualität – oder besser gesagt – zwischen virtueller und physischer Realität zunehmend verschwimmen:

Beide trafen sich virtuell auf dem Zukunftsforum in Dresden und entwarfen eine neue digitale Welt.

Metaio und YOUReality verbinden Augmented Reality mit E-Commerce

Metaio und YOUReality kooperieren und bündeln ihr Know-how. Mit der iPhone App iLiving verbinden Sie das iPhone und Augmented Reality mit Shopping-Anwendungen. Hier ein YouTube-Video dazu:



Erster 3D-Chat für Windows Live Messenger

Pressemitteilung

In 3D auf dem Desktop chatten und neue Freunde gewinnen – eine Kooperation von Microsoft und dem Start-up cooee GmbH macht es möglich.

Unterschleißheim / Kaiserslautern, 2. Juni 2010. Die Zusammenarbeit von Microsoft Deutschland und der im Rahmen der Gründerinitiative „unternimm was.“ geförderten cooee GmbH trägt Früchte: Das Start-up aus Kaiserslautern bietet ab sofort einen kostenlosen 3D-Treff für die Nutzer des Windows Live Messenger an. Dort können sich die Teilnehmer mit selbst gestalteten Avataren in einer lebendigen 3D Online Welt treffen, kennenlernen und gemeinsam feiern. [Weiterlesen...]

Google StreetView-Autos sammeln private WiFi-Daten

Wie in vielen Medien berichtet (tagesschau.de, schieb.de), sammelten die Google StreetView-Autos in der Vergangenheit auch private Daten von offenen WiFi-Netzwerken. Über das generell kritisch beäugte Projekt StreetView berichteten wir bereits öfters. Die aktuelle Panne wird es dem Projekt in Deutschland sicher nicht einfacher machen. Immerhin bestreitet Google die Panne in keinster Weise und nimmt im eigenen Blog Stellung dazu. Google bedauert diesen Vorfall und stoppt in Konsequenz nun jegliche Sammlung von WiFi-Daten mit den StreetView-Autos.

TÜV Nord Gruppe, Fallstudie: ROI mit Second Life

In ihrer Fallstudie rechnet die TÜV knallhart durch, wie sich ein Invest in Second Life von 100.000 Euro in kürzester Zeit rechnet. 10 Sachverständige aus aller Welt für eine einizige Schulung einzufliegen kostet 27.000 Euro. In Second Life entfällt ein Großteil dieses Aufwands. Schon nach sieben Workshops in Second Life wurden die Durchschnittskosten für 52 Reisen mit je 2.100 Euro obsolet, insgesamt 108.500 Euro. Die Fallstudie dazu im PDF-Format ist hier.

Ich freue mich außerordentlich über diese hervorragende Arbeit der TUEV NORD Gruppe (Frank Boergner) und Büro X Media Lab (Hanno Tietgens).

Second Life startet 2010 rasant: Erfolgreiches erstes Quartal 2010

Pressinformation. Transaktionen zwischen Usern, Unique User-Zahlen und Verkäufe verzeichnen zweistellige Zuwächse

Second Life kann auf ein erfolgreiches erstes Quartal 2010 zurückblicken. Die Kennzahlen der virtuellen Welt stiegen deutliche an – egal, ob es sich um Unique User, Xstreet Verkäufe oder Transaktionen zwischen den Usern handelt. Ganz eindeutig: Der Film Avatar bescherte der Second Life Wirtschaft ebenso einen Aufschwung wie der Valentinstag. Second Life Händler und Geschäfte nahmen diese Ereignisse zum Anlass, neue Produkte und Content zu entwickeln.

Die Highlights des ersten Quartals in Kürze:

  • Transaktionen zwischen Second Life Usern erreichen neuen Höchststand, es wurden 160 Millionen US-Dollar umgesetzt – im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr ein Plus von 30 Prozent
  • Die aktive Zahl der Einwohner (sogenannte Residents) von Second Life wuchs im März auf 517.349 an
  • Die monatlichen Unique User mit mehrfachen Logins stiegen auf ein bislang noch nicht erreichtes Niveau: 826.214 Bewohner loggten sich im März ein – und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum
  • Die Xstreet Verkäufe zogen um 82 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2009 an und liegen bei 2,3 Millionen US-Dollar

Außerdem startete Linden Lab, das Second Life Mutterunternehmen, im ersten Quartal mit Search-Marketing-Aktivitäten sowie einem Affiliate-Programm, bei dem Partner und Residents Honorare für neuen, qualifizierten Traffic erhalten.

Fokus auf Nutzerfreundlichkeit: Second Life vereinfacht Einstieg und Bedienung

Pressemitteilung.

Die virtuelle 3D Plattform erleichtert den Einstieg in Second Life, mit dem Ziel, eine breitere Nutzergruppe zu erreichen.

San Francisco, 1. April 2010 – Linden Lab hat heute vielfältige Neuerungen seines Flaggschiffprodukts, Second Life, vorgestellt. Unter anderem wurden die Benutzeroberfläche, die Integration von externen Internet-Inhalten sowie die Unterstützung bei den ersten Schritten in der virtuellen Welt überarbeitet.
Second Life ist eine soziale dreidimensionale Online-Welt, die die Nutzer, Einwohner genannt, eigenständig erschaffen und weiter ausbauen. Einwohner verbringen monatlich durchschnittlich 40 Stunden in Second Life. Dort treffen und interagieren sie mit Freunden aus der ganzen Welt. Dafür nutzen sie Text- und Voice-Chat, erschaffen virtuelle Güter, gründen Unternehmen oder arbeiten und lernen gemeinsam. Jeden Tag entwickeln Bewohner mehr als 250.000 virtuelle Güter und sind Teil einer virtuellen Wirtschaft, die 2009 über eine halbe Milliarde US-Dollar innerhalb von Second Life umsetzte.
„Die aktuellen Upgrades erleichtern den Einstieg in Second Life um ein vielfaches.“ erklärt Tom Hale, Chief Product Officer, Linden Lab. „Im letzten Jahr haben wir an der Stabilität und der Skalierbarkeit gearbeitet und das komplette Redesign von SecondLife.com abgeschlossen. Darauf bauen wir heute auf: Der Einstieg und das Erkunden der vielfältigen Möglichkeiten und Inhalte von Second Life wird einfacher, damit positionieren wir die Plattform für eine breitere Nutzergruppe.“ [Weiterlesen...]

Das virtuelle Berlin wächst weiter!

Pressemeldung.

Berlin, 17. März 2010 – Nach erfolgreicher Eröffnung von Berlin, Singapur und zuletzt London, kehrt die 3D-Spiegelwelt Twinity zu ihrem Ursprung zurück und vergrößert mit dem Stadtteil rund um den Kurfürstendamm und der historischen Gedächtniskirche das westliche Stadtgebiet des virtuellen Berlins.


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Ab dem 18. März haben Twinity-Mitglieder aus der ganzen Welt die Möglichkeit, das virtuelle Berlin vom Prenzlauer Berg im Osten bis hin zum Kurfürstendamm im Westen zu erkunden.


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Zur Eröffnung lädt Twinity alle Mitglieder zu einer großen Party, unter anderem mit einem Live-Act des Berliner Elektro-Duos „Klartraum“, vor die historische Gedächtniskirche. Alle jene, die mehr über den geschichtlichen Hintergrund der Stadt erfahren möchten, sei ein Besuch des Virtuellen Mauer-Museums empfohlen, außerdem erwarten Gewinnspiele und neue Shop-Eröffnungen die Besucher. Eine Übersicht der Aktivitäten und Events bietet der Twinity Eventkalender.

Was wäre Berlin ohne seine Einwohner? Das trifft auch auf das virtuelle Pendant zu. Twinity heißt alle Mitglieder in den neuen Stadtgebieten willkommen. Die Möglichkeiten im virtuellen Berlin Fuß zu fassen sind vielfältig: Sei es der Kauf eines neuen Zuhauses am Savignyplatz oder der Start des eigenen 3D-Shops, Clubs oder der eigenen Galerie. Mitglieder, die sich gerne niederlassen möchten, finden auf dem Twinity Marktplatz zahlreiche Angebote. Mitglieder, die gerne mehr darüber erfahren möchten, wie sie einen Shop am Ku’damm eröffnen und Kommerzielles Mitglied werden können, schreiben einfach eine Email an partner@twinity.com.

Twinity feiert den Launch Westberlins mit einem speziellen Angebot: 5 Einwohner oder Unternehmer, ansässig im neu eröffneten Stadtgebiet des realen Berlins, können ihr virtuelles Büro, Shop oder Wohnung an der identischen Adresse im virtuellen Berlin gewinnen! Einfach eine Email mit Namen und realer Adresse an berlin@twinity.com schicken.

Innerhalb der nächsten Monate wird Twinity weiter expandieren. Neue Features, Gebäude und Städte werden in naher Zukunft dem Westberlin-Launch folgen.

Die virtuelle Welt Twinity befindet sich aktuell in der offenen Beta-Phase. Auf www.twinity.com ist es möglich, sich kostenlos zu registrieren und die Welt zu erkunden.

Virtuelles Geld für reale Chancen OMC

Pressemitteilung

OpenSim-Grids erhalten ein virtuelles Geldsystem: TalentRaspel virtual
worlds Ltd.
führt als erster größerer Anbieter in Europa in seinen Grids
Open Neuland (gesicherte Umgebung) und Wilder Westen (offenes Hypergrid) mit
der Open Metaverse Currency (OMC) die zukünftige Standardwährung des
3D-Internet ein.

Entwickelt wurde das Währungssystem von Dipl.-Ing. Michael Erwin Steurer von
der TU Graz als Modul für den OpenSimulator-Server. Das österreichische
Unternehmen Virtual World Services GmbH trägt OMC mit dem VirWox Exchange
und seiner langjährigen, in Second Life mit dem Linden Dollar gewonnenen
Erfahrung.

Handel und Wandel in allen auf der OpenSource-Software Opensimulator
basierenden Grids wird nun richtig interessant: wie in Second Life und
anderen virtuellen Welten kann sich nun der Handel mit virtuellen Gütern
auch in den OpenSim-Welten entwickeln: 2010 wird der virtuelle Kommerz nach
konservativen Schätzungen rund 1,6 Milliarden US-Dollar betragen. Auch
Wirtschaftssimulationen und andere sog. »Serious Games« werden durch das
Währungssystem in den OpenSim-Welten einen erheblichen Aufschwung erfahren.
Es ist davon auszugehen, dass in Kürze alle wichtigen Grids an der Open
Metaverse Currency teilnehmen, die eine europäische Entwicklung, aber auch
international interessant ist. Der größte internationale Hypergridverbund
OSGrid befindet sich bereits in der Auswahlliste.

Der TalentRaspel-Grid »Open Neuland« wird zudem seinen Residents und
SL-Besuchern demnächst einen einzigartigen Service bieten, mit dem Shopping
in den freien OpenSim-Welten zu einem doppelten Gewinn wird. Zunächst wird
jedoch das OMC-Geld eingeführt und ausgiebig auf Herz und Nieren geprüft.
Pioniere, die als Händler und Producer ihren Fuss als erste in die neuen
Märkte setzen wollen, können sich ab sofort in Open Neuland anmelden.

Open Neuland ist ein in Deutschland gehostetes Grid des Entwicklungsteams
von Talentraspel, das technisch und gestalterisch eine führende Rolle spielt
und zu den internationalen Top 10 der OpenSim-Grids zählt: es läuft auf
einer »Private Cloud« mit virtuellen Servern, die einen problemlosen
Betrieb, flexible Leistungsanpassung und einfache Wartung im Rahmen gängiger
IT-Standards ermöglichen. Die Gestaltung der zentralen Regionen von Open
Neuland wurde über Monate von den erfahrenden Buildern
der »Guglmänner«-Gruppe realisiert – sie zählt nach Meinung vieler Besucher
zu den schönsten virtuellen Welten.

Ein VirWox-Terminal zur Registrierung und zur Abwicklung der Geldgeschäfte
steht zunächst in Neuland Mitte vor der Uraniborg, weitere folgen.

NA Presseportal