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Das 3D-Internet saugt das 2D-Internet in sich auf

Februar 24th, 2010, 14:09 von Patrick unter Innovationen, Technik, Techtalk, Trends. [ Kommentare: 17 ]

finally it is done! Linden Lab hat mit dem seit gestern zur Verfügung stehenden neuen Second Life Viewer 2 Beta ein Feature implementiert, dass wir seit längerem vermissen und deren Entwicklung seit 2007 verfolgen. Das Stichwort heißt "HMTL on Prim" oder "Media on a Prim" bzw. "Browser on a Prim". Zuletzt berichteten wir von der NaviDemo, die dies eindrucksvoll zeigt.

Mit diesem lang ersehnten Feature wird das 2D-Internet, das sogenannte FlatNet buchstäblich in das 3D-Internet aufgesaugt, wie Phil Rosedale es einmal gesagt haben soll.

Mit diesem neuen Meilenstein in der Entwicklung von Second Life ist es jetzt tatsächlich möglich, vollwertige 2D-Webanwendungen zu integrieren und zu teilen. Es ist so, als ob sich mehrere Benutzer gleichzeitig ein Browserfenster teilen!

Die Anwendungsvielfalt ist schier unglaublich. Zum Einen können wir unseren eigenen Bildschirm live ins Netz streamen und für Schulungen zurück in Second Life übertragen, indem wir einfach einen Browser mit dem Stream in Second Life öffnen. Das wäre aber nur Selbstzweck. Wir können nun aber auch jede webbasierte Anwendung in Second Life teilen und schulen!

Ich bin der festen Überzeugung, dass dies ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung und Akzeptanz von Second Life ist.

Das sogenannte Flachland bzw. FlatNet wird nun endlich in die Dreidimensionalität, im 3D-Internet integriert. Hierzu ein kleines Video:


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3D-Internetpionier LindenLab verliert Marktanteile an OpenSource-Clone

November 29th, 2009, 22:08 von Patrick unter GRID, Innovationen, OpenSimulator, OpenSource, Second Life GRID, web.3D Plattformen. [ Kommentare: 3 ]

Bisher hatte Linden Lab nahezu alleinigen Anspruch auf den Markt immersiver kollaborativer 3D-Echtzeit-Environments mit ihrer proprietären Middleware-Plattform Second Life. Jetzt bekommt Linden Lab tatsächlich mächtig Konkurrenz durch den "OpenSource-Clone", der längst gar kein Clone mehr ist. Tatsächlich handelt es sich um eine offene 3D-Middleware-Plattform, die bereits mächtige Erweiterungsframeworks für PlugIns bereitstellt. In Zukunft sind in OpenSimulator verschiedene Programmiersprachen und Zahlungssysteme integrierbar.

Nicht selten geschah es Pionieren und Innovatoren in der Internetgeschichte, dass Sie zwar die Basis legten, dann aber überrannt wurden, weil entscheidende strategische Fehler gemacht wurden oder weil man durch blinde Arroganz entscheidende Faktoren nicht wahrgenommen hat. Ich errinnere mich da an Netscape und Brokat.

Aber richtig wach rüttelte mich der gestrige Artikel auf HyperGridBusiness.com.

Maria Korolov zählt die Regionen des "Social Open Grids" zusammen und kommt auf über 6500 Regionen, die auf Basis von OpenSimulator bereits heute existieren. Bisher ist OpenSimulator, dass einzig ernstzunehmende Konkurrenzprodukt zu Second Life von Linden Lab. Nach meinen Schätzungen dürfte das ein Landvolumen von 20-25% von den auf Second Life betriebenen Regionen sein. Die ersten Communties wenden sich bereits von Second Life ab und wandern auf OpenSimulator basierende Welten ab. Deshalb bereist unsere tapfere Pio auch regelmäßig die OpenSimulator-Welten, die zunehmend stabiler, perforanter und attraktiver werden!

Gelingt der Schlag, die einzelnen auf OpenSimulator basierenden Grids zu einem echten HyperGrid mit Teleport zu verbinden, verliert Linden Lab mit Sicherheit weitere Anteile an das OpenSource-Pendant.

Neben Augmented Reality, Human Interfaces und den Bandbreiten für das mobile Internet, ist OpenSimulator ein weiterer wichtiger Faktor für anstehende Technologiekonvergenzen, um Virtuelle Welten zu etablieren.


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Nebraska – nicht nur eine Insel in Second Life

November 3rd, 2009, 4:57 von twuertz unter Firmen, Veranstaltungen, Verbesserungen. [ Kommentare: 7 ]

Mit dem Projekt "Nebraska" bietet Linden Lab nun seinen Firmenkunden einen Stand Alone Server an, der hinter der Firmenfirewall arbeitet, und somit ein höheres Maß an Sicherheit bezüglich vertraulicher Daten gewährleisten soll.

Vorgestellt wird die Neuerung morgen, am 04.11.09 um 19:00 Uhr (wenn ich das mit der Zeitverschiebung richtig hinbekommen habe) per Livestream auf www.metanomics.net Weitere Infos gibt es hier.


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OpenSimulator im normalen Browser

September 1st, 2009, 17:41 von Patrick unter Innovationen, OpenSource, Technik. [ Kommentare: keine ]

Wie im Oktober 2007 bereits berichtet, gibt es Bestrebungen, Second Life bzw. OpenSimulator durch eine Browser-Integration leichter zugänglich zu machen.

Die japanische Firma 3Di stellt dafür ein PlugIn bereit, das unter 3di-opensim.com bereitsteht. Leider ist die japanische Seite für Europäer schwer zu lesen. Für "Bastler" gibt es aber unter rezzable.com eine Anleitung, wie man seinen Firefox patchen und sich anschließend mit einem OpenSimulator-GRID verbinden kann.


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AvaLine von Linden Lab gestartet

August 21st, 2009, 19:02 von Patrick unter Second Life GRID, Technik, web.3D Plattformen. [ Kommentare: 3 ]

Im Mai berichtete Linden Lab, über 15 Milliarden Sprachchat-Minuten seit der Einführung des Voice-Dienstes in 2007 verbucht zu haben.

Für 1500 Linden Dollar monatlich ist man nun auch in Second Life via Festnetz erreichbar. Der neue Service heißt AvaLine. Möchte man einen Avatar erreichen, so wählt man eine im Land lokale Vermittlungsstelle an und gibt anschließend einen Access-Code an, unter dem der jeweilige Avatar erreichbar ist. Für Deutschland ist das die Münchener Rufnummer 089-22061175. Ist der Resident nicht eingeloggt, hat er Anrufer die Möglichkeit eine Sprachnachricht zu hinterlassen, die dem Benutzer via E-Mail als MP3-File zugestellt wird.

Mein Avatar Patrick Wunderland ist nun über den Access-Code 596243 erreichbar. Wer mich also künftig nicht auf dem Handy oder dem Festnetz im Office erreicht kann es unter 089-22061175-596243# erreichen :-)


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Talentraspel bietet Fullservice Umzug an

August 12th, 2009, 16:29 von Patrick unter GRID, OpenSource, Technik, Tools, web.3D Plattformen. [ Kommentare: 1 ]

Die Talentraspel virtual worlds ltd. bietet seit gestern einen Full-Service-Umzugsdienst an, um aus Second Life auszuziehen. Mittels des neuen Service ist es möglich, nach beliebigen OpenSimulator-Plattformen umzuziehen. Ein konkretes Preismodell ist der Meldung von gestern aber nicht zu entnehmen.

Ich glaube aber, das Kai Ludwig sicherlich, wie so gerne, die Kommentarfunktion hier nutzt, um darauf zu antworten :-)


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Datenmigration von Second Life nach OpenSimulator und zurück

Juli 22nd, 2009, 20:38 von Patrick unter Backup, OpenSource, Technik, Tools. [ Kommentare: keine ]

Offensichtlich schläft und schläft und schläft Linden Lab oder aber die Firma aus San Francisco hat eine Strategie in der Schublade, die uns alle noch mächtig überraschen wird.

Nachdem Rezzable ankündigte, die Linden Lab-Plattform zu verlassen und nach OpenSimulator zu ziehen, ist jetzt zu erfahren, dass Rezzable ein Datenmigrationstool bereitstellen möchte, um Second Life-Regionen nach OpenSimulator zu portieren.

Das Ganze läuft über sogenannte OAR-Dateien ab, welche Daten wie Primgröße, Primart, Primposition, Terraindaten usw. speichern.

Insgesamt enthält das Softwarepaket drei Werkzeuge:

  • SIM2OAR: Dieses Tool erzeugt aus in Second Life liegende .OAR-Dateien, die in OpenSimulator importierbar sind
  • OAR2SL: Dieses Tool importiert eine .OAR-Datei in Second Life
  • OAR Editor: Ein Editor, um das OAR-XML-File zu editieren

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Sketchlife transportiert Goole Sketchup Modelle nach Secondlife und Open Sim

Juli 15th, 2009, 10:24 von twuertz unter Architektur, Technik. [ Kommentare: keine ]

Wie sagte der Chaostheoretiker in Jurassic Park damals: "Die Evolution findet immer einen Weg!"

Wie in diesem Blog berichtet wird, hat auch eine Studentin aus Australien, in SL als Mrs Brandi bekannt, im Rahmen einer Arbeit mit Google Earth einen weiteren Zugang zu Second Life geschaffen.

Mit Google Sketchup hat sie den Build your Campus in 3D Australia and New Zealand gewonnen, doch bei ihrem Versuch, die Gebäude nach Second Life zu exportieren, ist sie an die Grenzen des Machbaren gestoßen. Aber die Evolution findet Ihren Weg...

So hat sie sich ein Programm geschrieben, das ihre über zwanzig Gebäude nach Second Life exportiert hat.

Jetzt stellt sie Sketchlife zum Download bereit.

Wie das alles natürlich auch für Open Sim funktioniert seht Ihr hier:


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Second Life öffnet sicher weiter

Juli 14th, 2009, 20:37 von Patrick unter APIs, LSL Tutorials, Technik. [ Kommentare: 2 ]

Während Linden Lab die HTML on a Prim-Diskussion offensichtlich verschläft und weiterhin unklar ist, inwiefern sich das Second-Life GRID künftig öffnet wird und am HyperGRID partizipieren wird, vereinfacht Linden Lab nun die Schnittstelle, um von außen an InWorld-Objekt zu gelangen.

Über ein Tweet von Andreas Romppel bin ich auf den WebMetrics-Guru Marshall Sponder aufmerksam geworden. Sponder beschäftigt sich bereits seit 2007 mit Metriken für Virtuelle Welten. Offensichtlich hat Sponder ein vergleichbares Produkt zu unserer Kennzahlenerhebung, die wir mittels unseren Landscanners erheben und auswerten.

Das Ganze nennt sich HTTP In and LSL Communications und vereinfacht die Kommunikation mit InWorld-Objekten von außen erheblich. Bisher war dies nur mit einem sehr "krückenhaften" XML-RPC-Call möglich, wie wir dies im Februar 2007 in unserem TechTalk demonstrierten. Details für die aktuelle Ansteuerung von InWorld-Objekten mittels der UUID findet man in diesem Wiki


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Realtimephysik in Virtuellen Welten

Juni 29th, 2009, 8:08 von Patrick unter Technik. [ Kommentare: 1 ]

Seit den 80ern hat sich die Rechenleistung nach dem Mooreschen Gesetz alle zwei Jahre verdoppelt.

Die Berechnung von Echtzeitschatten und Lichtstrahlen ist sehr wichtig, um eine Umgebung immer realistischer und in Echtzeit zu gestalten, d.h. das sich die Licht- und Schattenverhältnisse in Abhängigkeit des jeweiligen gegenwärtigen Interaktion der User bzw. der Avatare verändert. Dies beeinflusst den Grad des Eintauches in Virtuelle Welten, von Experten Immersion, gennant.

Daniel Pohl von den Intel labs in Santa Clara, California ist in der Lage auf einer 512x512 Pixelgrafik in Echtzeit 2 bis 3 Millionen Strahlen (Rays) zu berechnen bei einer Bildwiederholungsrate mit 20 Bildern pro Sekunde (FPS, Frames per Second), so NewScientist.com.

Die Physik wird in Second Life von der Havok-Enginge simuliert, die bei weiten nicht so realistisch ist, wie in Computerspielen. Aber immerhin sind die erstem Schatteneffekte möglich.


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