L3T – Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien

Nicht selten ist die klassische “Lern- und Lehrwelt” neuen Technologien gegenüber kritisch eingestellt. Häufige Kritik ist die fehlende Präsenz, wenn es um Lernen mit dem Internet im weitesten Sinne geht. Da ist es egal ob es um Twitter, Blogs, Wikis, Moodle oder gar Second Life geht. Meist hindert hier eine feindliche Grundeinstellung, die kreativen Möglichkeiten zu sehen. Tendenziell muss ich (leider) immer wieder feststellen, dass die Kollegen aus Österreich diesen Innovationen gegenüber offener eingestellt sind (was eine rein subjektive Sache sein kann). Wie auch immer, möchte ich hier ein tolles Projekt vorstellen: Das Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien, kurz L3T. Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch einen Tweet, der auf das Video von Martin Ebner verwies. In dem Video erklärt Martin Ebner den Begriff Microlearning. Besonders gut fand ich die Darstellung, wie sich Microlearning einbettet in die bestehenden Lehr- und Lernformate. Dadurch entsteht bei mir ein Bild der Orchestrierung von Lehr- und Lernumgebung bzw. Materialien. [Weiterlesen...]

Virtuelle Zeitreisen: Das Buch der Zukunft von Andreas Eschbach

Das Buch der Zukunft von Andreas Eschbach

Zeitreisen sind seit jeher Thema der Menschen. Früher waren es virtuose Geschichtenerzähler, die umherziehten und mit virtuoser Rethorik ihre Zuhörer in andere Gedankenwelten entführten. Erst lange Zeit nach den mittelalterlichen Minnesängern und Hofnarren wurde die Zeitmaschine erfunden, die es ermöglichen sollte, in andere Zeiten zu reisen, in die Vergangenheit oder in die Zukunft. Die erste Zeitmaschine erwähnte H.G. Wells in seinem Roman “Die Zeitmaschine”. Unsere Zeitmaschinen heute heißen Kino, Fernseher und Virtuelle Welten. Durch diese “Maschinen” sind wir in der Lage, uns in andere Zeiten zu versetzen. Wir sind also nicht tatsächlich dort, sondern lassen uns “verführen”. Und desto virtuoser die Geschichte erzählt oder dargestellt wird, desto mehr tauchen wir ein und desto realer kommt und die erzählte Gedankenwelt als Zeitreise vor. [Weiterlesen...]

Pia Piaggio erlebt Literatur

Innsmouth

„Was für ein Sauwetter“, flucht Pia Piaggio, als sie vor einem abgewrackten Holzhaus landet. Tatsächlich klatscht der Regen vom Gridhimmel. Blitze beleuchten die gespenstische Silhouette einer lichtlosen Stadt. Irgendeine Tür knarrzt beharrlich im unwirtlichen Wind, der über die ausgestorben wirkenden Bauten fegt. Pia fröstelt es. „Wo hast du mich hier nur hinteleportiert?“, will sie zerknirscht wissen.

Erfindung

Ah ja nach Innsmouth. Liegt am Fluss Manuxett auf dem Weg nach Arkham. „Noch nie gehört“, meint Pia und schaut mich zweifelnd an. Ja, weil das alles Orte sind, die es gar nicht gibt. „Dafür wirkt das hier aber ganz schön echt“, entgegnet sie. Das mag daran liegen, dass diese Orte aus einer sehr lebendigen Fantasie entstanden. H.P. Lovecraft hat sie erfunden. [Weiterlesen...]

Literaturfreunde aus aller Welt treffen sich im virtuellen Berlin

Ein Mal im Monat laden die 3D-Onlinewelt Twinity und das Berliner Stadtmagazin zitty zur Leserlounge ein. Die
Veranstaltungsreihe findet zeitgleich im realen Berlin und in der virtuellen zitty-Redaktion statt, so dass Twinity-Mitglieder aus aller Welt live dabei sein können. In diesem Monat liest Bernd Cailloux aus seinem zweiten faszinierenden Berlinbuch „Der gelernte Berliner“.


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Berlin, 28. Januar 2009 – Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit dem populären Stadtmagazin bringt Twinity die monatliche zitty-Leserlounge live ins virtuelle Berlin. Am Donnerstag, den 29. Januar liest Bernd Cailloux aus „Der
gelernte Berliner“. Die Lesung in der Kantine@Berghain im realen Berlin beginnt um 20.00 Uhr und wird live in die virtuelle zitty-Redaktion in der 3D-Onlinewelt Twinity übertragen. Im Anschluss an die Lesung findet eine Party mit Musik von Motor FM, einem weiteren Twinity Partner, statt. [Weiterlesen...]

Pia Piaggio als Literaturscout

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Das Schreiben erfreut sich heutzutage zunehmender Beliebtheit. Der Zeitgeist scheint einen Aufzeichnungsdrang zu evozieren, der immer weitere Blüten treibt. Models, Tennisspieler oder Entertainer werden zu Autoren, aber auch Beamte, Hausfrauen oder Schüler. Tendenz steigend.

Lektorate klagen

Und dennoch klagt der Buchhandel und jammert das Verlagswesen. Aktuell schlägt man sich wieder mal mit den Wehen der bevorstehenden Buchmesse herum und in diesem Jahr besonders, weil auch noch ein Jubiläum zu feiern ist. Von den fast 100.000 Titeln, die deutsche Verlage jährlich veröffentlichen, werden nur wenige Dutzend das lukrative Überleben dieser Branche in Form von Bestsellern sichern, versichert man dort immer wieder. Gegenüber neuen oder unbekannten Autoren halten die Verlage sich gemeinhin verschlossen, denn die Lektorate ersticken vor lauter Manuskripten, obwohl sie davon doch eigentlich leben sollten. Aber irgendwas scheint da nicht richtig zu laufen. Man könnte in Anbetracht der sich anbietenden Textflut heutzutage tatsächlich von einer Dysfunktionalität des deutschen Literaturbetriebs sprechen, da er dem Ansturm der Wörterwogen mittels des klassischen Druck- und Vertriebsverfahrens offenbar nicht mehr gewachsen ist.

Auf die Leser kommt es an

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1. Hilfe für Second Life – Buchbesprechung

Erste Hilfe für Second Life

Am 23. Juni kündigten wir das neue SL Buch von S. Eicke Asmus an. Nun flatterte der Buchtitel “1. Hilfe für Second Life® – Erfolgreich im Web 3D” in die Redaktion von SLTalk & Partner und wir wollen es Euch etwas näher vorstellen. Eicke Asmus ist auch der Macher der bekannten SL-Toolbar, die unter anderem den WIMS-Dienst (Web Instant Message to Second Life) von SLTalk & Partner bereits im März letzten Jahres als festes Feature integrierte.

Das Buch kostet 14,95 € bei Amazon und kommt mit 105 Seiten daher. Eicke möchte nach vielen Diskussionen um Second Life aufklären, was Second Life ist und was nicht. So liest man auch dem Buchcover:

Nachdem sich die Diskussion über Second Life beruhigt hat, ist nun die Zeit gekommen, die Möglichkeiten und Chancen der virtuellen Welt neu auszuloten.

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Exodus in virtuelle Welten

ExodusMit seinem Buch “Exodus to the Virtual World” nimmt Edward Castronova sich das Thema “Virtuelle Welten” aus politischer, sozialer und ökonomischer Sicht vor. Castronova zu der Frage nach Standards in einem aktuellen Interview mit golem: “Ja und nein. Es wird Erstens vermutlich eine Koalition verbundener Welten geben, sofern das mehr Effizienz bringt. In etwa so wie in Second Life, wo Koalitionen die ökonomischen und sozialen Interaktionen verbessern. Und es gibt Bestrebungen, eine Art “Avatar-Standard” zu entwickeln, damit ich meine Figur von einem MMOG ins nächste mitnehmen kann. Den werden aber vermutlich nur die MMOGs der zweiten Reihe wirklich benutzen, Blizzard etwa dürfte daran keinerlei Interesse haben.

Es wird zweitens auch ein Universum von separaten, abgeschotteten Welten geben, die eine große Bandbreite menschlicher Fantasien bedienen. Jeder Traum, den ein menschliches Wesen haben kann, wird innerhalb einer dieser virtuellen Welten zu finden sein.”

Pia Piaggio besucht den Campus

Heute sehe ich weder Meer noch Berge. Tiefe Wolken drücken auf die Bäume und ich bin gespannt, ob das UMTS-Signal es durch diese Nebelwand auf die Finca schafft und ich mich ohne weiteres einloggen kann.


Regen auf der Finca in Spanien

Es funktioniert zunächst einwandfrei. Beim Starten von Second Life® erscheint für wenige Sekunden Pia Piaggio, wie sie grimmig an der leeren Cocktailbar von Westaflex hockt. Dann bricht das Upload jedoch ab und der Bildschirm wird schwarz. Oh, nein, Pia! Ich kann dich nicht erreichen! Ich versuche es mehrmals, komme aber nicht ran an meine Pia Piaggio; komme nicht rein ins SL.

Also mache ich, was Linden Lab vorschlägt und sende einen Hilferuf an die angegebene Adresse. Nur, welche Anrede verwende ich? Dear LindenLab? Hört sich ja banane an. Also lasse ich die Anrede weg, sondern schreibe nur: Please, help me, cannot activate my Pia!!! Best regards, Stephanie. [Weiterlesen...]

EVENT ISLAND wird neu eröffnet

Event Island Second Life®

Second Life® und die Rettung der Phantasie

Erinnern wir uns an „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Da war das „NICHTS“, das die Traumwelt Phantasia zu zerstören drohte. Dieses „Nichts“ ist auch die Symbolik für die Phantasielosigkeit in unserer heutigen Zeit, das Innovationen, Neuheiten, Ideen und kreative Schöpfungen in Wirtschaft und Wissenschaft Zug um Zug zerstören wird, wenn nicht…

Ja! „Second life“ erfunden worden wäre, eine Online-3 D Chat-Welt, die von ihren Bewohnern erschaffen und erhalten wird. Hier können sie ihre kreativen Kräfte, ihre schöpferische Intelligenz, ihre Ziele, Wünsche und Träume zur Wirklichkeit werden lassen. Hier ist alles das möglich, was immer sie sich vorstellen können – hier kann es zunächst „simuliert“ [Weiterlesen...]

Ein Jahr Second Life und kein Ende

Sameja Komba aka Ingrid Schmitz in Second Life®, Krimilesung

(Pressemitteilung Avameo). Die Kriminalschriftstellerin Ingrid Schmitz aka Sameja Lomba gibt anlässlich der großen 1-Jahr-Feier in Kasada eine Live-Lesung in der 3D-virtuellen Welt Second Life®. Am Samstag, den 09. Februar 2008, um 20.15 Uhr fällt der Startschuss des Abendprogramms. (Die Lesung erfolgt über Radiostream und kann ganz einfach über die PC-Lautsprecher gehört werden). Zum Jubiläum liest sie auch Jürgen Kehrers erotischen Kurzkrimi, der sich darin erstmalig mit dem Thema Second Life® auseinandergesetzt hat und der ebenfalls in der Altstadt von Kasada spielt. (Jürgen Kehrer ist bekannt durch seine Wilsberg-Krimis, die vom ZDF verfilmt werden).

Nicht nur Kasada feiert das Einjährige, auch die Krimiautorin Ingrid Schmitz ist nun ein Jahr als Sameja Lomba in Second Life® unterwegs. [Weiterlesen...]