Public Viewing in Second Life

Wie eben auf Palloo Petrov gelesen, bietet die VHS in Kooperation mit dem ARD, ZDF, SAT1 und RTL künftig Public Viewing in Second Life an.

Bereits 2008 war dieser Trend zu erkennen und es war naheliegend, dass sich das Gemeinschaftsgefühl von Public-Vieweing-Events in virtuellen Welten ebenso entfalten wie in physischen Umgebungen.

Science in 3D

Science in 3D hörte sich für mich anfangs nach Avataren in Laborkitteln an, die in merkwürdig sterilen und phantastischen Versuchsumgebungen zu virtuellen Frankensteins avancieren wollen.
Wie sich herausstellte, hatte ich den Spirit von Second Life mal wieder gründlich unterschätzt.


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Im virtuellen Hörsaal der Uni Potsdam tummelte sich um 16:00 Uhr das typische bunte Second Life Avatarvolk in seiner schillernden Vielfalt.

Über 40 Teilnehmer aus Europa und ein Gast aus New York sind zusammengekommen, um über den Nutzen virtueller Räume zu informieren, informiert zu werden und zu diskutieren.


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Prof. Dr. Christian Lattemann von der Uni Potsdam eröffnete die Vortragsreihe mit seinen Erfahrungen, die er bei seiner Arbeit in Second Life gesammelt hat, und ging dabei näher auf die Potentiale, aber auch auf die Einschränkungen von virtuellen Welten ein.


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Pia Piaggio bei blendedPLUS

Die Benutzerzahlen der Web 3D Welten mögen schon jetzt eindrucksvoll sein und auch die Meldung von steigendem Wachstum hört man in Zeiten der Krise gern und selten. Im Falle des Webs insgesamt stehen die Pfeile allesamt nach oben: mehr User, mehr Content, mehr Umsatz. Dies trifft ebenfalls auf die Prognosen für virtuelle Welten zu, die sich in Zukunft zunehmender Betriebsamkeit erfreuen werden. Daran scheint kaum ein Weg vorbei zu führen.

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Alle rein ins Web 3D

Dementsprechend groß ist die Zielgruppe all jener, die sich eines Tages mit ihrem Avatar im Web 3D so selbstverständlich bewegen werden, wie derzeit im World Wide Web. Die Frage dabei ist eben nur, wo man das erlernen kann. 3D Welten sind keine einfachen Spiele mehr sondern komplexe virtuelle Räume, wo zunehmend ernste Dinge geschehen. Sie bieten unendlich viele Möglichkeiten, sodass es schon jetzt kaum noch damit getan ist, die reinen Programmtools zu kennen und anzuwenden. Vielmehr ist zu erlernen, wie und wofür man all diese Werkzeuge und Hilfsmittel einsetzen kann. Dafür muss neben dem reinen Handwerkszeug die Struktur und Konzeption einer 3D Welt verstanden werden.

Das Rüstzeug aneignen

Ein Unterfangen, das sich nicht von heute auf morgen erledigen lässt. Und es ist sogar noch viel schlimmer: Lässt man sich auf die technischen Möglichkeiten einer Welt wie zum Beispiel des Second Life ein, gerät man in den Prozess des ständigen Lernens. Die Entwicklungen, Neuerungen und Verbesserungen vollziehen sich in solcher Schnelligkeit, dass 24/7 viel zu kurz greift, um alles mitzubekommen. Insofern gilt es, den dreidimensionalen virtuellen Raum kleinschrittig zu vermitteln und bestenfalls eine solide Basis für die Entdeckung der unendlichen Möglichkeiten zu schaffen.

Ausbildung der Ausbilder

Mit dem blendedPLUS Seminar „SL Basics“ von Avameo wurde genau dies versucht. Mitte April startete Andreas Mertens mit der Unterstützung von Tobias Würtz die erste Veranstaltungsreihe dieser Art. In knapp 20 Stunden sollten dieTeilnehmerInnen einen Einstieg ins Second Life bekommen. Geschult wurden Entscheidungsträger aus Bildungseinrichtungen des Landes Baden Württemberg und der Schwerpunkt lag auf dem Thema E-Learning. Vermittelt werden sollten die Möglichkeiten des Lehrens, die das Metaversum für Dozenten anbietet.

Starkes Konzept

Das Seminar fand in Kooperation einiger Regionalbüros der Arbeitsgemeinschaft für berufliche Fortbildung statt und wurde zudem vom Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen unterstützt. [Weiterlesen...]

Second Life stärker genutzt als WoW

Second Life mit World of Warcarft zu vergleichen, ist, als ob man Äpfel mit Birnen vergleicht. WoW ist ein Spiel mit definierten Handlungsrahmen. Second Life ist eher eine Middleware, um dreidimensionale virtuelle Welten zu bauen.

Nichts desto trotz vergleicht Nielsen Games mit ihrem GamePlay Metrics (TM) die Nutzung der Plattformen. Und siehe da, die durchschnittliche Nutzung pro Woche und User liegt bei Second Life mit 760 Minuten pro Woche über der Nutzung von WoW mit 653 Minuten.

Das Ganze verwundert nicht wirklich, da, wie erwähnt, Second Life eher einer Middleware gleicht, mit der man beliebige Virtuelle Welten bauen kann. Zugegeben, kommt die Grafikqualität nicht annähernd an die von World of Warcraft an. Darum geht es aber gar nicht. Das nicht immer die Qualität eines einzigen Aspekts das entscheidende Kriterium für Erfolg ist, haben wir in der Vergangenheit schon oft gesehen. Ob es beim Videosystem um die VHS-Kasette, Video 2000 oder das BetaMax-System ging oder um Betriebssysteme: MSDOS vs. DRDOS.

Manchmal liegen hinter den offensichtlichen Sachverhalten eben noch viel verstricktere und komplexere Strukturen, die nur Wenige durchschauen. Oft ist es halt eine Frage der Wahrnehmung des jeweiligen Betrachters. Die einen sehen in Second Life ein Spiel und vergleichen es mit Spielen. Die Anderen erkennen darin eher eine Middleware-Architektur. Und wieder Andere, wissen mit dem Begriff Middleware nichts anzufangen. TJA! So isses halt :-)

2. SL Basics InWorld Termin

Im Rahmen des BlendedPLUS Seminars Second Life Basics haben wir heute die VHS Goslar in Second Life besucht.

Lexa Merlin, in real Frau Christine Fischer, die verantwortliche Projektleiterin, hat uns freundlich empfangen, und sich 45 Minuten Zeit genommen, um uns das Projekt der virtuellen Volkshochschule Goslar vorzustellen. Hier wird nämlich konsequent elearning betrieben. Die Dozenten unterliegen alle einem strengem Auswahlverfahren, was die Fachkompetenz bezüglich der Lehrinhalte, sowie der Lehrmethoden angeht. Mit einem Lehrmedium des 21. Jahrhunderts einen Frontalunterricht abzuhalten, wie er schon am Anfang des 19. Jahrhunderts praktiziert wurde, ist hier völlig undenkbar. Neue Medien eröffnen neue Wege, und die Lehrkräfte haben sich diese Wege in jahrelanger Arbeit selbst angeeignet.

Neben einer sehr ansprechenden virtuellen Landschaftsarchitektur hat sie uns vor allem mit Inhalten überrascht. Von Schulungsmaßnahmen für Profis bis hin zu kostenlosen Bildungsspielen mit hohem Unterhaltungswert lässt sich alles finden.

Besonders hervorheben möchte ich hier die Übungen zur Schiffsbeleuchtung im Rahmen des Sporbootführerscheins See. Über die Umwelteinstellungen des SL Clients kann sowohl Tag als auch Nacht problemlos simuliert werden, und auch die Veränderung der Beleuchtung in Relation zur Position des Schiffes kann hier eindrucksvoll erfahren werden.

So kann man wunderbar in den kalten Wintermonaten die Theorie “praktisch” erlernen, und, sobald es warm wird, in See stechen ;-)

Der Besuch der VHS Goslar ist für jeden, der mal über den Tellerrand hinausschauen möchte, ein Muss!

Für alle SL Nutzer ist hier die Surl

Pia Piaggio als Literaturscout

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Das Schreiben erfreut sich heutzutage zunehmender Beliebtheit. Der Zeitgeist scheint einen Aufzeichnungsdrang zu evozieren, der immer weitere Blüten treibt. Models, Tennisspieler oder Entertainer werden zu Autoren, aber auch Beamte, Hausfrauen oder Schüler. Tendenz steigend.

Lektorate klagen

Und dennoch klagt der Buchhandel und jammert das Verlagswesen. Aktuell schlägt man sich wieder mal mit den Wehen der bevorstehenden Buchmesse herum und in diesem Jahr besonders, weil auch noch ein Jubiläum zu feiern ist. Von den fast 100.000 Titeln, die deutsche Verlage jährlich veröffentlichen, werden nur wenige Dutzend das lukrative Überleben dieser Branche in Form von Bestsellern sichern, versichert man dort immer wieder. Gegenüber neuen oder unbekannten Autoren halten die Verlage sich gemeinhin verschlossen, denn die Lektorate ersticken vor lauter Manuskripten, obwohl sie davon doch eigentlich leben sollten. Aber irgendwas scheint da nicht richtig zu laufen. Man könnte in Anbetracht der sich anbietenden Textflut heutzutage tatsächlich von einer Dysfunktionalität des deutschen Literaturbetriebs sprechen, da er dem Ansturm der Wörterwogen mittels des klassischen Druck- und Vertriebsverfahrens offenbar nicht mehr gewachsen ist.

Auf die Leser kommt es an

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Apfelland Airport

Neues vom Apfelland. In Kooperation mit der Dresdner Bank und den Volkshochschulen präsentiert Apfelland eine zentrale Drehscheibe für die deutsche Second Life® Community. U.a. findet man im Apfelland Airport eine Auswahl von empfehlenswerten Orten in SL. Die Reise geht allerdings SL-Typisch nicht per Flieger sondern per Teleport. Und hier der Teleport zum AA

Pia Piaggio besucht den Campus

Heute sehe ich weder Meer noch Berge. Tiefe Wolken drücken auf die Bäume und ich bin gespannt, ob das UMTS-Signal es durch diese Nebelwand auf die Finca schafft und ich mich ohne weiteres einloggen kann.


Regen auf der Finca in Spanien

Es funktioniert zunächst einwandfrei. Beim Starten von Second Life® erscheint für wenige Sekunden Pia Piaggio, wie sie grimmig an der leeren Cocktailbar von Westaflex hockt. Dann bricht das Upload jedoch ab und der Bildschirm wird schwarz. Oh, nein, Pia! Ich kann dich nicht erreichen! Ich versuche es mehrmals, komme aber nicht ran an meine Pia Piaggio; komme nicht rein ins SL.

Also mache ich, was Linden Lab vorschlägt und sende einen Hilferuf an die angegebene Adresse. Nur, welche Anrede verwende ich? Dear LindenLab? Hört sich ja banane an. Also lasse ich die Anrede weg, sondern schreibe nur: Please, help me, cannot activate my Pia!!! Best regards, Stephanie. [Weiterlesen...]

VHS Goslar erhält Auszeichnung für SL-Engagement

Die VHS Goslar erhielt auf der diesjährigen CeBIT in der Kategorie der “Öffentlichen Verwaltungen & Ausbildung” einen E-Learning-Award für ihr Engagement in Second Life®.

Geschichtsunterricht in Second Life

Neben Sprachunterrricht eignet sich Second Life® auch hervorragend für E-Learningeinheiten unterstützend zum Geschichtsunterrricht. Die VHS-Goslar ist mal wieder ganz vorne mit dabei.