Markenwahrnehmung in SL, die EnBW forscht

Wir kennen sie alle aus dem Flatnet: die kleinen Zappelanimationen, die uns von irgendeiner Dienstleistung überzeugen sollen, Pop Ups, die so toll gestaltet sind, dass man den Knopf zum Schließen erst suchen muss und schließlich die monotonen Werbebotschaften im Audioformat, bevor endlich das interessante Programm im Internetradio losgeht.

Als Verbraucher fühle ich mich nicht “umworben” sondern genervt und teilweise für dumm verkauft.
Es wird sicher viel über Werbung finanziert, und es gibt bestimmt Angebote, die es ohne Werbung gar nicht gäbe. Aber wie kommt der Werbeauftritt von Marken im Zeitalter von Adblock, Noscript und Pop Up-Blockern an?

Wie können die Unternehmen ihre Werbung so verpacken, dass sie vielleicht sogar begeistert? Was wollen die User?

Diese Frage hat sich die EnBW AG auch gestellt, allerdings ins kommende 3D-Internet übertragen, und in Second Life erforscht.

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Am 23.07. wurden die Ergebnisse der Umfrage veröffentlicht.

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Um das Ergebnis kurz zu machen:

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Pia Piaggio bei blendedPLUS

Die Benutzerzahlen der Web 3D Welten mögen schon jetzt eindrucksvoll sein und auch die Meldung von steigendem Wachstum hört man in Zeiten der Krise gern und selten. Im Falle des Webs insgesamt stehen die Pfeile allesamt nach oben: mehr User, mehr Content, mehr Umsatz. Dies trifft ebenfalls auf die Prognosen für virtuelle Welten zu, die sich in Zukunft zunehmender Betriebsamkeit erfreuen werden. Daran scheint kaum ein Weg vorbei zu führen.

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein.

Alle rein ins Web 3D

Dementsprechend groß ist die Zielgruppe all jener, die sich eines Tages mit ihrem Avatar im Web 3D so selbstverständlich bewegen werden, wie derzeit im World Wide Web. Die Frage dabei ist eben nur, wo man das erlernen kann. 3D Welten sind keine einfachen Spiele mehr sondern komplexe virtuelle Räume, wo zunehmend ernste Dinge geschehen. Sie bieten unendlich viele Möglichkeiten, sodass es schon jetzt kaum noch damit getan ist, die reinen Programmtools zu kennen und anzuwenden. Vielmehr ist zu erlernen, wie und wofür man all diese Werkzeuge und Hilfsmittel einsetzen kann. Dafür muss neben dem reinen Handwerkszeug die Struktur und Konzeption einer 3D Welt verstanden werden.

Das Rüstzeug aneignen

Ein Unterfangen, das sich nicht von heute auf morgen erledigen lässt. Und es ist sogar noch viel schlimmer: Lässt man sich auf die technischen Möglichkeiten einer Welt wie zum Beispiel des Second Life ein, gerät man in den Prozess des ständigen Lernens. Die Entwicklungen, Neuerungen und Verbesserungen vollziehen sich in solcher Schnelligkeit, dass 24/7 viel zu kurz greift, um alles mitzubekommen. Insofern gilt es, den dreidimensionalen virtuellen Raum kleinschrittig zu vermitteln und bestenfalls eine solide Basis für die Entdeckung der unendlichen Möglichkeiten zu schaffen.

Ausbildung der Ausbilder

Mit dem blendedPLUS Seminar „SL Basics“ von Avameo wurde genau dies versucht. Mitte April startete Andreas Mertens mit der Unterstützung von Tobias Würtz die erste Veranstaltungsreihe dieser Art. In knapp 20 Stunden sollten dieTeilnehmerInnen einen Einstieg ins Second Life bekommen. Geschult wurden Entscheidungsträger aus Bildungseinrichtungen des Landes Baden Württemberg und der Schwerpunkt lag auf dem Thema E-Learning. Vermittelt werden sollten die Möglichkeiten des Lehrens, die das Metaversum für Dozenten anbietet.

Starkes Konzept

Das Seminar fand in Kooperation einiger Regionalbüros der Arbeitsgemeinschaft für berufliche Fortbildung statt und wurde zudem vom Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen unterstützt. [Weiterlesen...]