This is NOT an offical website of Linden Reseach Inc. and NOT the official Second Life®. Second Life® and Linden Lab® are registered trademarks of Linden Research Inc. No infringement is intended.
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„Was für ein Sauwetter“, flucht Pia Piaggio, als sie vor einem abgewrackten Holzhaus landet. Tatsächlich klatscht der Regen vom Gridhimmel. Blitze beleuchten die gespenstische Silhouette einer lichtlosen Stadt. Irgendeine Tür knarrzt beharrlich im unwirtlichen Wind, der über die ausgestorben wirkenden Bauten fegt. Pia fröstelt es. „Wo hast du mich hier nur hinteleportiert?“, will sie zerknirscht wissen.
Ah ja nach Innsmouth. Liegt am Fluss Manuxett auf dem Weg nach Arkham. „Noch nie gehört“, meint Pia und schaut mich zweifelnd an. Ja, weil das alles Orte sind, die es gar nicht gibt. „Dafür wirkt das hier aber ganz schön echt“, entgegnet sie. Das mag daran liegen, dass diese Orte aus einer sehr lebendigen Fantasie entstanden. H.P. Lovecraft hat sie erfunden.
„Wow.... Lovecraft......, was für ein irre Name!“, schwärmt Pia ungeachtet des Donnerschlags, der die maroden Bauten erzittern lässt. Ja, ein toller Name. Howard Philip Lovecraft war ein Schriftsteller Anfang des vergangenen Jahrhunderts. Der arme Kerl schrieb ein Regal voll abgefahrener Storys; baute kontinuierlich an einer eigenen Lovecraft-Welt, bestehend aus eigentümlich dunklen Orten, bevölkert von dämonenhaften Wesen mit unglaublich schrägen Namen und Protagonisten, die sich durchweg wunderlich verhalten.
Das Küstenstädtchen Innsmouth zum Beispiel leidet unter einer Invasion von fischartigen Wesen, weil der alte Obed Marsh seinerzeit einen Pakt mit irgendwelchen Südseeeinwohnern eingegangen war, die dem Fischgott Dagon beziehungsweise Cthulhu Menschen opferten. Von daher brachte er gewisse Verpflichtungen mit in den Hafen seiner Heimatstadt zurück. „Was ‚ne gruselige Story“, flüstert Pia, den Blick mit starrem Entsetzen auf dieses Fischwesen gerichtet, dessen Augen angriffslustig blinken.
„Schatten über Innsmouth“ erzählt auf 120 Seiten, was der junge Amateurhistoriker Olmstead hier erlebt. Es war übrigens das einzige Buch aus seinem Gesamtwerk, dessen Veröffentlichung Lovecraft gerade noch so miterleben durfte. Seine Erzählungen wurden überwiegend in Zeitungen gedruckt. Und es war auch mit das Letzte, was er überhaupt schrieb, denn ein Jahr danach starb er. Arm wie eine Kirchenmaus natürlich. „Oh“, äußert Pia in Anbetracht des Tragischen, das seiner Biografie anhaftet und sich gleichfalls in seinen Werken mitteilt, die durchweg undurchdringlich dunkel und vom Bösen gespeist scheinen. „Dabei hatte er doch einen so schönen, so verheißungsvollen Namen!“, setzt sie noch nach. Ja. Dennoch lässt er seinen Held Olmstead unfreiwillig in diesem abschreckenden Innsmouth stranden.
Er ist per Bus unterwegs zu seiner Mutter und verpasst dort den letzten Anschluss. So muss er in Innsmouth die Nacht verbringen. Auf der Suche nach einem Hotel passiert er eine völlig verwüstete Kirche. Die Bänke sind umgestürzt, alle christlichen Zeichen verschwunden.
Seine Schritte klackern in der menschenleeren Stille auf den nassen Pflastersteinen; hallen wider von den heruntergekommenen Fassaden der offenbar verlassenen Häuser.
Nur das Metallschild der Tankstelle quietscht im Rhythmus der Windböen, die einen merkwürdig fischigen Geruch herantragen.
Der Dorfplatz liegt einsam unter den Kronen irgendwie bedrohlich wirkender Bäume. Seltsamerweise dreht sich das Kinderkarussell und Olmstead meint sogar, singende Stimmen zu hören, ohne jedoch eine Menschenseele zu Gesicht zu bekommen.
Ein vorsichtiger Blick in eines der wenigen beleuchteten Fenster offenbart eine leere und dreckige Wohnung mit Schimmel an den Wänden.
Er steuert in Richtung Meer, wo das Licht eines rotierenden Leuchtturms über die löchrigen Häuserdächer kreist.
Tatsächlich findet er ein Hotel, wo ihm ein leidlich intaktes Zimmer angeboten wird. Es ist spärlich und zweckmäßig möbliert. Aus den alten Polstern steigt ein muffiger Geruch auf, aber immerhin ist es trocken und sogar ein wenig warm. mehr »
Die Computerwoche berichtet heute, dass Mark Kingdon, CEO von Linden Lab, den Durchbruch des 3D-Internet bis 2020 erwartet.
Mark Kingdon ist ehemaliger Partner von PricewaterhouseCoopers und übernahm 2008 als Nachfolger von Philip Rosedale das Ruder von Linden Lab.
Seit seinem Antritt besetzt Kingdon das Management mit neuen Managern, um Linden Lab als Global Player für das 3D-Internet vorzubereiten.
Als Ergebnis spürt man eine deutliche Verbesserung der Supportprozesse von Linden Lab, sowohl in den Antwortzeiten, als auch in der Unterstützung mehrerer Sprachen. Es ist zu bemerken, dass der Rollout einer Insel in Second Life, einem sog. Simulator, innerhalb von 24 Stunden abgewickelt ist. In 2007 musste man von der Bestellung einer Insel bis zur Bereitstellung 2-3 Wochen warten.
Die sehr vorsichtige Prognose, dass der Durchbruch des 3D-Internets bis 2020 zu erwarten ist, beruht vermutlich auf den vergangenen Erfahrungen, dass die 1.0-Medien in 2007 zunächst zu hohe Erwartungen schürten, um Second Life anschließend mit einem Medienbashing bzgl. der Pornographie zu kolportierten.
In Anbetracht der evidenten Konvergenzen aus den Bereichen OpenSimulator, Augmented Reality, Human Interfaces und dem mobilen Internet, sind wir wesentlich positiver gestimmt.Sagen wir spätestens 2015
OpenSim-Grids erhalten ein virtuelles Geldsystem: TalentRaspel virtual
worlds Ltd. führt als erster größerer Anbieter in Europa in seinen Grids
Open Neuland (gesicherte Umgebung) und Wilder Westen (offenes Hypergrid) mit
der Open Metaverse Currency (OMC) die zukünftige Standardwährung des
3D-Internet ein.
Entwickelt wurde das Währungssystem von Dipl.-Ing. Michael Erwin Steurer von
der TU Graz als Modul für den OpenSimulator-Server. Das österreichische
Unternehmen Virtual World Services GmbH trägt OMC mit dem VirWox Exchange
und seiner langjährigen, in Second Life mit dem Linden Dollar gewonnenen
Erfahrung.
Handel und Wandel in allen auf der OpenSource-Software Opensimulator
basierenden Grids wird nun richtig interessant: wie in Second Life und
anderen virtuellen Welten kann sich nun der Handel mit virtuellen Gütern
auch in den OpenSim-Welten entwickeln: 2010 wird der virtuelle Kommerz nach
konservativen Schätzungen rund 1,6 Milliarden US-Dollar betragen. Auch
Wirtschaftssimulationen und andere sog. »Serious Games« werden durch das
Währungssystem in den OpenSim-Welten einen erheblichen Aufschwung erfahren.
Es ist davon auszugehen, dass in Kürze alle wichtigen Grids an der Open
Metaverse Currency teilnehmen, die eine europäische Entwicklung, aber auch
international interessant ist. Der größte internationale Hypergridverbund
OSGrid befindet sich bereits in der Auswahlliste.
Der TalentRaspel-Grid »Open Neuland« wird zudem seinen Residents und
SL-Besuchern demnächst einen einzigartigen Service bieten, mit dem Shopping
in den freien OpenSim-Welten zu einem doppelten Gewinn wird. Zunächst wird
jedoch das OMC-Geld eingeführt und ausgiebig auf Herz und Nieren geprüft.
Pioniere, die als Händler und Producer ihren Fuss als erste in die neuen
Märkte setzen wollen, können sich ab sofort in Open Neuland anmelden.
Open Neuland ist ein in Deutschland gehostetes Grid des Entwicklungsteams
von Talentraspel, das technisch und gestalterisch eine führende Rolle spielt
und zu den internationalen Top 10 der OpenSim-Grids zählt: es läuft auf
einer »Private Cloud« mit virtuellen Servern, die einen problemlosen
Betrieb, flexible Leistungsanpassung und einfache Wartung im Rahmen gängiger
IT-Standards ermöglichen. Die Gestaltung der zentralen Regionen von Open
Neuland wurde über Monate von den erfahrenden Buildern
der »Guglmänner«-Gruppe realisiert - sie zählt nach Meinung vieler Besucher
zu den schönsten virtuellen Welten.
Ein VirWox-Terminal zur Registrierung und zur Abwicklung der Geldgeschäfte
steht zunächst in Neuland Mitte vor der Uraniborg, weitere folgen.
zum ersten Mal ist auf der internationalen VWBPE-Konferenz (Virtual Worlds Best Practice in Education) auch die deutsche Community offiziell vertreten. In zwei Blöcken am Freitag den 12.03. und am Samstag den 13.03. liefert die Community insgesamt 5 interessante Sessions mit folgenden Inhalten:
Open Simulator verfügt nun über ein eigenes Währungssystem! Die Open Metaverse Currency des Unternehmens
VirWox bietet die gleichen Transaktionen, wie es sie in Second LIfe gibt.
Da aber Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte sagen, guckt Euch doch einfach das Video an
In eigener Sache. Leider parallel zur Keynote von Mark Kingdon realisieren wir im Rahmen des CeBIT Forum Learning & Knowledge Solutions Kurzvorträge mit Diskussion zum Thema Game Based Learning. Mehr dazu hier auf den Seiten der CeBIT. Die Veranstaltung findet also am Freitag, den 05.03.2010 von 10:00 Uhr bis 11:40 Uhr in Halle 6 zwischen den Ausstellungsschwerpunkten Enterprise Business Solutions und Mobile &, Internet Solutions statt.
Am Freitag, den 05.03. von 11:00 Uhr bis 11:30 Uhr spricht der CEO von Linden Lab auf der CeBit. In diesem Video begrüßt er die Community mit "Guten Tach - ich freue mich auf Ihren Besuch in Hannover ....
Die Veranstaltung findet im Convention Center (CC) in Saal 2 statt.
Kai Ludwig, Durchbruch des 3D-Internet bis 2020 Hallow Palmer, Virtuelles Geld für reale Chancen OMC cybwiz (Michael Lange), German Sessions auf Virtual World Best Practice in Education 2010 Kai Ludwig, Open Metaverse Currency (OMC) Die Währung in Open Simulator Andreas Mertens, Open Metaverse Currency (OMC) Die Währung in Open Simulator